Lokalen Drucker einrichten
Der lokale Druck ist die zuverlässigste und meistens auch die schnellste Methode, um Daten vom SAP-System zum Host-Spool-System zu übertragen, da sich der SAP-Aufbereitungsserver (Anwendungsserver mit Spool-Workprozess) im gleichen Hostsystem befindet wie das Host-Spool-System (Betriebssystem-Spooler). Es ist unerheblich, ob der Drucker direkt an den PC angeschlossen ist oder ob es sich um einen gemeinsam verwendeten Netzwerkdrucker handelt.
In der folgenden Abbildung sehen Sie die Architektur für den lokalen Druck:

Gehen Sie zur Einrichtung der Druckarchitektur für den lokalen Druck wie folgt vor:
Richten Sie einen SAP-Aufbereitungsserver auf einem Hostsystem ein, von dem aus Sie Ihre Ausgabegeräte problemlos einsetzen können.
Der Aufbereitungsserver ist ein Anwendungsserver, der die Spool-Verarbeitung bereitstellt. Er benötigt daher mindestens einen Spool-Workprozess. Die Anzahl der Spool-Workprozesse wird über den Parameter rdisp/wp_no_spo
festgelegt, und dieser muss mindestens auf 1 gesetzt sein.
Definieren Sie alle Ausgabegeräte, die der SAP-Aufbereitungsserver verwenden soll, im Host-Spool-System (Betriebssystem-Spooler).
Sie können sowohl lokal angeschlossene als auch gemeinsam genutzte Netzwerkgeräte verwenden.
Definieren Sie die Ausgabegeräte im SAP-Spool-System.
Legen Sie dazu Gerätedefinitionen für die Ausgabegeräte in der Transaktion SPAD an ():
Geben Sie das Hostsystem, auf dem der Aufbereitungsserver (Anwendungsserver mit Spool-Workprozess) läuft, als Aufbereitungsserver des Ausgabegeräts an.
Wählen Sie im Feld Koppelart
Methode L für einen UNIX-Host aus.
Wählen Sie für einen Microsoft Windows-Host die Koppelart C.
Weiter Informationen über die notwendigen Einstellungen für IBM finden Sie in den Abschnitten unter Ausgabegeräte für IBM-i-Druck definieren.
Ein Beispiel finden Sie unter Beispiel für lokalen Druck (Windows/UNIX).