Ausgabegeräte für IBM-i-Druck definieren
Sie möchten im SAP-System ein Ausgabegerät definieren, das über das Betriebssystem IBM i drucken soll.
Beim Drucken über IBM i können Sie im SAP-System ein Ausgabegerät konfigurieren, indem Sie einen direkten Betriebssystemaufruf (Koppelart C) oder das Berkeley-Protokoll (Koppelart U) verwenden. Wenn der Drucker in Ihrem Netzwerk mit einem Microsoft Windows PC verbunden ist, können Sie andere Koppelarten verwenden, wie z.B. Koppelart S oder F.
Hinweis
Ab SAP Web AS 6.20 steht der Frontend-Druck mit Control-Technologie (Koppelart G) zur Verfügung. Dieser ermöglicht den Frontend-Druck aus dem SAP GUI for Java auf Nicht-Windows-Plattformen, z.B. UNIX. Weitere Informationen finden Sie unter Frontend-Druck mit Control-Technologie.
Für das Drucken mit einem direkten Betriebssystemaufruf benötigen Sie ein Ausgabewarteschlangen-Objekt (*OUTQ) auf Betriebssystemebene.
Eine Ausgabewarteschlange wird automatisch angelegt, wenn Sie eine Gerätebeschreibung (*DEVD) zur Definition des Druckers anlegen. Alternativ können Sie eine entfernte Ausgabewarteschlange (Ausgabewarteschlange, die auf einen Drucker oder Druckserver in Ihrem Netzwerk zeigt) manuell anlegen. Des Weiteren können Sie auch Daten aus Legacy-Anwendungen (Drittanwendungen) an diese Ausgabewarteschlangen senden und den Befehl WRKSPLF (Mit Spool-Dateien arbeiten
) oder WRKOUTQ (Mit Ausgabewarteschlangen arbeiten
) verwenden, um die Spool-Daten zu verwalten. Wenn ein Drucker zeitweise nicht verfügbar ist, werden die Spool-Daten in der Ausgabewarteschlange gehalten. Der Spool-Workprozess im SAP-Server ist somit nicht blockiert, während er auf eine Antwort vom Drucker wartet.
Um direkt auf einem Drucker oder Druckserver mit UNIX oder Microsoft Windows zu drucken, muss der Drucker oder der Druckserver an Ihr TCP/IP-Netzwerk angeschlossen sein und LPR/LPD-Druck oder SAPSprint unterstützen. Bei dieser Methode erhält das SAP-Spool-System eine direkte Rückmeldung, ob die Datenübertragung an den Drucker erfolgreich war. Eine Spool-Administration auf Betriebssystemebene ist folglich nicht erforderlich.
Stellen Sie fest, welche Druckarchitektur (Koppelart) zugrunde liegt:
Wenn Sie bereits eine Ausgabewarteschlange für den Drucker angelegt haben oder wenn Sie den Drucker mit Legacy-Anwendungen (Drittanwendungen) betreiben möchten, definieren Sie ein Ausgabegerät für einen direkten Betriebssystemaufruf (Koppelart C). Die Druckaufträge werden vom IBM-i-Spool-System verarbeitet.
Wenn der Drucker nur vom SAP-System verwendet wird und wenn Sie eine Administration auf Betriebssystemebene vermeiden möchten, können Sie die Koppelarten U oder S verwenden und ein Ausgabegerät für entfernten Druck auf einem Netzwerkdrucker oder einem Drucker, der mit einem Microsoft-Windows-PC oder UNIX verbunden ist, definieren.
Für den Frontend-Druck auf Arbeitsplatzdruckern können Sie Koppelart F oder G verwenden und vorgehen, wie unter Frontend-Druck auf Arbeitsplatzdruckern beschrieben.
Achtung
Die Koppelarten L und Z werden auf IBM i nicht mehr unterstützt.
Legen Sie die Gerätedefinition an.