Ausgabegerät im SAP-System definieren
Sie arbeiten mit dem Betriebssystem IBM i und möchten auf einem Ausgabegerät drucken, das dem Betriebssystem über eine Ausgabewarteschlange bekannt ist. Der SAP-Aufbereitungsserver sendet Ausgabeaufträge an die Ausgabewarteschlange, und das IBM-i-Spool-System sendet dann Daten an den Drucker. Dies ist die optimale Konfiguration, wenn Sie Drucker verwenden, die bereits im Betriebssystem IBM i konfiguriert sind, oder Drucker, die vom SAP-System und Legacy-Anwendungen (Drittanwendungen) gemeinsam verwendet werden sollen.
Rufen Sie die Transaktion SPAD
auf, und wählen Sie Ausgabegeräte
.
Wenn Sie sich nicht im Änderungsmodus befinden, wechseln Sie über Ändern
in diesen Modus.
Jetzt haben Sie folgende Möglichkeiten:
Sie können eine neue Gerätedefinition über erstellen.
Sie können eine bereits vorhandene Gerätedefinition als Vorlage verwenden.
Wählen Sie dazu den Eintrag des Ausgabegeräts aus, das als Vorlage dienen soll, und wählen Sie .
Geben Sie den Namen des Ausgabegeräts an, und füllen Sie die Mussfelder der einzelnen Registerkarten wie folgt aus:
Registerkarte |
Feld |
Eingabe |
|---|---|---|
Geräteattribute |
|
Geben Sie den Gerätetyp ein, der im SAP-System für das Druckermodell definiert ist, z. B. HPLJ4 für den HP Laser Jet 4. Wenn Sie einen Drucker verwenden, der nur SCS-, IPDS- oder AFP-Datenströme unterstützt, müssen Sie IBMSCS als Gerätetyp angeben. Dies beschränkt jedoch die Textformatierungsoptionen auf fett, unterstrichen und wenige Werte für Zeichen pro Zoll (CPI) und Zeilen pro Zoll (LPI). Den generischen Gerätetyp SWIN können Sie für den Druck aus IBM i mithilfe eines direkten Betriebssystemaufrufs nicht verwenden. |
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Wählen Sie den SAP-Aufbereitungsserver aus, der auf dem UNIX-System läuft. Weitere Informationen finden Sie unter Aufbereitungsserver. |
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Wählen Sie |
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Hostspool-Kopplung |
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Wählen Sie Koppelart C aus. |
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Geben Sie den Namen der Ausgabewarteschlange ein, die für diesen Drucker angelegt wurde. Der Name der Ausgabewarteschlange kann nicht durch einen Bibliotheksnamen qualifiziert werden. Das Ausgabewarteschlangen-Objekt muss sich deshalb in einer Bibliothek befinden, die Teil der Workprozess-Bibliothekenliste ist, wie z.B. |
Falls erforderlich, klassifizieren Sie das Gerät. Wählen Sie hierzu und anschließend die für dieses Gerät angemessene Ausgabetypklassifizierung.
Obwohl Sie Ihre Aufbereitungsserver nicht klassifizieren müssen, prüft das Spool-System, ob sich die Geräteklassifizierung und die Serverklassifizierung entsprechen. Hierdurch wird eine optimale Ausgabenkonfiguration sichergestellt.
Beispiel
Wenn Sie im Begriff sind, einen Massendrucker einem zeitkritischen Produktionsserver zuzuordnen, gibt das Spool-System eine entsprechende Warnmeldung aus.
Sobald Sie die Gerätedefinition gesichert haben, können Sie den Drucker im SAP-System verwenden.
Das folgende Beispiel zeigt die Definition eines Druckers, der als Ausgabegerät für den IBM-i-Druck mithilfe eines direkten Betriebssystemaufrufs verwendet werden soll.
Registerkarte Geräte-Attribute
:

Registerkarte Hostspool-Kopplung
:
Da sich das Host-Spool-System und der Aufbereitungsserver auf demselben Server befinden, wird der Name dieses Servers auf beiden Registerkarten angezeigt. In diesem Beispiel hat der Drucker auch im SAP-System und im Betriebssystem denselben Namen.

Hinweis
Der Druck auf IBM i mithilfe des direkten Betriebssystemaufrufs ist die einfachste Konfiguration, wenn die Ausgabewarteschlange bereits im Betriebssystem vorhanden ist, z.B. wenn der Drucker auch von Drittanwendungen verwendet wird.
Sie können jedoch auch IBM-i-Drucker für den entfernten Druck über das Berkeley-Protokoll einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter Ausgabegeräte für entfernten Druck auf einem Netzwerkdrucker oder einem Drucker, der an einen Microsoft-Windows-PC oder UNIX angeschlossen ist, definieren.