ProzessPlanung der SAP-Druckarchitektur

 

Die einzelnen, unten aufgeführten Schritte unterstützen Sie bei der optimalen Planung Ihrer Druckarchitektur.

Die Planung sollte besonders sorgfältig durchgeführt werden, wenn folgende Druckaufgaben anfallen:

  • Druck zeitkritischer Dokumente

    Beispiel: Lieferscheine; wenn diese nicht der Sendung beigelegt werden, kann die Ware nicht versandt werden

  • Druck umfangreicher Druckaufträge

    Beispiel: Druck langer Monatslisten

Prozess

Gehen Sie die im Folgenden aufgeführten Schritte durch, um Ihre Druckarchitektur zu planen:

  1. Ermitteln Sie die wichtigsten Druckanforderungen.

    Klären Sie dazu folgende Fragen:

    • Wer druckt zeitkritische Dokumente, z. B. Lieferscheine?

    • Wer druckt umfangreiche Dokumente, z. B. ABAP-Listenreports?

    • Was ist die voraussichtliche Gesamtmenge an Ausgabeaufträgen, die in Ihrem SAP-System anfallen wird?

  2. Stellen Sie anhand der Druckanforderungen fest, wie wichtig die jeweiligen Drucker sind.

    Wichtige Drucker sind z. B. Drucker, deren Ausgabe zeitkritisch ist.

    Folgende Überlegungen sollten Sie vornehmen:

    • Können die vorhandenen Drucker das voraussichtliche Druckaufkommen bewältigen, oder sollten Sie zusätzliche Ausgabegeräte erwerben?

    • Wäre ein schneller Zeilendrucker geeignet, um lange Listen zeitgerecht und in angemessener Druckqualität auszugeben?

    • Wäre eine zentrale Druckabteilung kostengünstiger als die Einrichtung von kleinen Zeilendruckern in den einzelnen Abteilungen?

      Ihr Hardware-Händler, SAP-Berater und/oder die SAP Competence Centers können Ihnen bei der Wahl der richtigen Drucker behilflich sein.

  3. Optional: Klassifizieren Sie die Drucker.

    Die Klassifizierung von Druckern ist zwar optional, doch bietet Sie folgenden Vorteil:

    Wenn Sie auch Ihre Aufbereitungsserver klassifizieren, prüft das Spool-System, ob sich die Geräteklassifizierung und die Klassifizierung des Aufbereitungsservers entsprechen. Hierdurch wird die Einhaltung einer optimalen Ausgabekonfiguration unterstützt.

  4. Weisen Sie jede Druckergruppe einem oder mehreren Aufbereitungsservern zu, wenn Sie in Ihrem SAP-System drei oder mehr Aufbereitungsserver eingerichtet haben.

    Aufbereitungsserver werden Ausgabegeräten in deren Gerätedefinitionen zugeordnet. Die Gerätedefinition enthält alle notwendigen Daten zum Drucker; über sie wird ein Drucker im SAP-System angesprochen.

    Im Abschnitt Allgemeine Richtlinien für optimalen Druckerdurchsatz finden Sie Informationen zu den Serverklassen für Aufbereitungsserver und dem optimalen Druckerdurchsatz.

Ergebnis

Sie haben die Planung der Druckkonfiguration abgeschlossen und können nun die Drucker im SAP-Spool-System einrichten.