Hinweise zur Migration von Smart Forms
Beim Migrieren eines Smart Forms werden folgende Objekte erzeugt:
Schnittstelle
Formular
Die Schnittstelle des PDF-basierten Formulars wird aus der Schnittstelle und den Globalen Definitionen des Smart Form bestückt. Sie umfasst:
Import-Parameter
Export-Parameter
Tabellen-Parameter
Ausnahmen
Globale Daten
Typen
Feldsymbole
Initialisierung (ABAP)
Form-Routinen (ABAP)
Währungs-/Mengenfelder
Das Formularobjekt des PDF-basierten Formulars wird aus dem Teilbaum Seiten und Fenster
des Navigationsbaumes des Smart Form bestückt und besteht wiederum aus zwei Teilen:
Kontext:
In den Kontext werden die Daten (z.B. Schleifen, Ordner, datenabhängige Bedingungen) migriert.
Layout:
Die Formatierung wird ins Layout migriert.
Hinweis
Sie müssen das erstellte PDF-basierte Formular noch in der Transaktion SFP aktivieren, bevor Sie es aus der Anwendung aufrufen können.
Keine Migration ist erforderlich bei:
Textbausteinen
Die Inhalte (ITF-Format) von Textbausteinen werden zur Laufzeit des PDF-basierten Formulars automatisch nach XHTML/CSS konvertiert und in den Datenstrom inkludiert. Siehe auch Abschnitt Einschränkungen
für nicht bzw.
teilweise migrierte Eigenschaften.
SAPscript-Texten
Die Inhalte (ITF-Format) von SAPscript-Texten (Include-Texte) werden zur Laufzeit des PDF-basierten Formulars automatisch nach XHTML/CSS konvertiert und in den Datenstrom inkludiert. Siehe auch Abschnitt Einschränkungen
für
nicht bzw. teilweise migrierte Eigenschaften.
Smart Styles
Diese sind zur Formatierung der Textbausteine und SAPscript-Texte erforderlich. Sie werden bei der Konvertierung der genannten Textarten (ITF-Format nach XHTML/CSS) verwendet. Smart Styles werden auch für die Migration der in Smart Form eingebetteten Text-Elemente (ITF-Format nach XHTML/CSS) verwendet.
Die Ausgabe eines Deckblattes wird von PDF-basierten Formularen nicht unterstützt, Angaben in den entsprechenden Schnittstellenfeldern werden deshalb ignoriert.
Programmzeilen abhängig von einer Layoutbedingung (aktuelle Seite = 1) oder einem layoutbezogenen Event (Seitenumbruch), z.B. Ändern einer globalen Variablen abhängig von der aktuellen Seitenanzahl
Verwendung der Ausgabeformate XSF, XDF oder HTML
Bedingungen innerhalb einer Schablone, wenn sie die Zeilen- bzw. Zellenzuordnung beeinflussen
Verwendung von SAP-Zeichen ("<123>")
Formatierung in Textknoten, die von dem durch Adobe festgelegten XHTML-Subset abweichen (nicht umsetzbare Formatierungen gehen bei einer Migration verloren)
Kombination von datenbezogenen Ausgabebedingungen (Tablecontrol auf Bedingungen-Registerkarte) und Bedingungen mit Zeitpunkten (z.B. "nur nach Ende des Hauptfensters")
Verknüpfung von ausgabebezogenen Bedingungen (z.B. SFSY-PAGE > 10) und datenbezogenen Ausgabebedingungen mit "ODER" an Knoten, die im Layout abgebildet werden (ausgenommen davon sind Textbausteine, Includes, Grafiken, Adressen, Loops)
Schablonenzellen, deren Aufbereitung durch die Aufbereitung anderer Zellen unterbrochen sind (z.B. text1 in Zelle 1-1, text2 in Zelle 1-2, text3 in Zelle 1-1)
Komplexe Abschnitte
Bedingung "Nur vor Ende des Hauptfensters", "Nur nach Ende des Hauptfensters", "Nur auf Seite ..." im Hauptfenster
Summierung mit Rücksicht auf Referenzfelder (z.B. Währung)
Seitenzähler
Kopien- und Abschlussfenster, sowie deren Eigenschaften
Minimale Höhe einer Tabelle
Sortierereignisse in Tabellen
Berechnungen in Tabellen
Druckersteuerung-Sequenzen in Kommandoknoten
Barcodes
Feldaufbereitungsoptionen
Links und URLs werden als Text wiedergegeben
Obsolete 4.6C Tabellen werden nur als Schleifen migriert (Zellenzuordnung geht verloren)
Ausgabe von Adressen erfolgt als unformatierter Text.
Rahmen und Schattierung bei Tabellenzellen werden nicht an die Zeilenhöhe ausgeglichen
Aufrufe der Funktionsbausteine SSF_OPEN und SSF_CLOSE, um Druckjobs zu kontrollieren. Stellen Sie Ihre Anwendungsprogramme auf die neuen Funktionsbausteine FP_JOB_OPEN und FP_JOB_CLOSE um. Falls Sie Ihr Anwendungsprogramm nicht anpassen und statt dessen Laufzeit umschalten
aktivieren,
stellt das System dennoch sicher, dass die Ausgabe weiterhin funktioniert. Beispielsweise werden die Druckparameter übernommen. Die Formulare werden aber nicht (unbedingt) in einen Spool-Job gestellt bzw. es können auch andere Formulare "einstreuen". Eine Mischung von Smart Forms und PDF-basierten Formularen
in einem Job ist ausgeschlossen.
Bei Rückgabe von OTF (Rückgabe als Tabelle im Anwendungsprogramm): Umstellung auf PDF und Verwendung der neuen Schnittstelle, um alle neuen Möglichkeiten ausnutzen zu können. Für Anwendungen, die das OTF einfach nur an BCS weiterleiten, ist eine Programmänderung nicht unbedingt erforderlich. Die betroffenen Komponenten, die das (frühere) OTF weiterverarbeiten, nämlich BCS und der FB CONVERT_OTF, werden erweitert, um auch PDF in einer OTF Tabelle verarbeiten zu können. Damit der FB CONVERT_OTF auch PDF akzeptiert (er reicht dann das PDF einfach weiter, damit bestehende Anwendungen nicht angepasst werden müssen), ist die Korrektur aus Hinweis 1280877 einzuspielen. Beachten Sie aber unbedingt, dass aus diesem PDF kein ASCII (Plain Text Ausgabe) erzeugt werden kann. Anwendungen, die früher OTF angefordert haben, um ASCII zu erzeugen, können auf diese Art nicht unterstützt werden.