FunktionsdokumentationSmart Form Trace

 

Mit Hilfe des Smart Form Trace können Sie nachträglich verfolgen, wie ein Smart Form beim Drucken prozessiert wurde. So kann man zum Beispiel nachvollziehen, in welcher Reihenfolge die Knoten durchlaufen werden oder an welcher Stelle die Prozessierung auf Grund eines Fehlers abbricht.

Integration

Der Trace wird über die Transaktion SFTRACE oder durch den Benutzer aktiviert. Bei eingeschaltetem Trace speichert Smart Forms bei jeder Ausgabe durch den generierten Funktionsbaustein einen Trace mit einstellbarem Detailierungsgrad auf der Datenbank ab. Der Smart Form Trace wird nach einem Tag automatisch wieder deaktiviert. Die abgespeicherten Trace-Dateien bleiben aber erhalten.

Hinweis Hinweis

In Auslieferungen vor SAP Web AS 6.10 läßt sich der Trace über die Transaktion SMARTFORM_TRACE starten.

Ende des Hinweises

Voraussetzungen

Die Trace-Ausgabe ist benutzerabhängig, er wird also nur unter Verwendung desjenigen Benutzers aufgezeichnet, der den Trace aktiviert hat. Für Trace-Aufzeichnungen bei Batch-Input muß der Batch also unter dem Benutzer laufen, der den Trace aktiviert hat. Das ist automatisch der Fall, wenn man beim Batch-Einplanen keinen expliziten Batch-Benutzer angibt.

Funktionsumfang

Trace-Einstellungen

Einstellung

Bedeutung

Level

Detailierungsgrad der Traceausgabe (siehe unten)

logische Seite (Name)

Beschränkung der Trace-Ausgabe auf eine bestimmte Seite; ist erst ab Tracelevel 30 sinnvoll.

Fenster

Beschränkung der Traceausgabe auf ein bestimmtes Fenster einer Seite (falls Sie auch eine logische Seite angegeben haben) oder aller Seiten, auf der das Fenster existiert.

ABAP Break-Points

Diese beiden Ankreuzfelder (Warnung und Fehler) haben nur interne Verwendung

Der Level des Trace betimmt, wie detailiert der Trace ist. Trace-Level 5 enthält nur allgemeine Informationen und Trace-Level 80 ist am detailiertesten. Der nächsthöhere Trace-Level enthält immer alle Informationen des letzten Levels und ergänzt diese um zusätzliche Daten:

Trace-Level

Einstellung

Inhalt der Traceausgabe

Warnung oder Fehler (5)

Tracelevel, Traceversion, Systemdatum und Zeit, System-Informationen (SAP Release, lokales Betriebssystem, Datenbanksystem, SAP-Systemname, Benutzername). Treten Warnungen oder Fehler während der Prozessierung auf, werden diese im Trace ausgegeben.

Dokumentinformation (15)

Enthält zusätzlich Angaben über:

  • Den Ausgabekanal (z.B., Kurzname des Druckers)

  • Statische Formularattribute

  • Die Struktur des Formulars - entspricht der Struktur von Seiten und Fenstern im Navigationsbaum des Form Builders

  • Ausgabe-Ergebnisse (Spool-Id, Anzahl der Formulare und Anzahl der Seiten)

Seiten (30)

Enthält zusätzlich die Namen der prozessierten Seiten (ohne den Namen der Startseite).

Fenster (40)

Enthält zusätzlich die Namen der prozessierten Fenster (auch Adreß- und Graphik-Knoten, wenn Sie über einen eigenen Ausgabebereich ausgegeben werden).

Ausgabebereich (45)

Enthält zusätzlich Angaben darüber, wann Tabellen-Ausgabebereiche (Kopf-, Haupt- und Fußbereich) prozessiert werden.

Zellenwechsel (Tabelle) (47)

Enthält zusätzlich Ausgaben zu in Tabellen prozessierten Zeilentypen und Zellen.

Textinformation (50)

Enthält zusätzlich die Werte der Attribute von prozessierten Ausgabeknoten (Textelemente, Textbausteine, Include-Texte, Grafiken, Adressen), also zum Beispiel Sprache, verwendeter Style, technischer Name des inkludierten Textbausteins, etc.

Felder (60)

Enthält zusätzlich die Namen und Werte von Feldern in Textausgaben. (Im Trace als symbol zu finden).

Scanner Token (80)

Enthält zusätzlich die Ausgaben des Scanners beim Auswerten der Texte in Text-Knoten.

Hinweis Hinweis

Wenn sie die Trace-Einstellungen ändern, drücken Sie zur Bestätigung die Eingabetaste, damit sie für den nächsten Trace-Lauf übernommen werden.

Ende des Hinweises

Aktivitäten

  1. Aktivieren und konfigurieren Sie den Trace.

  2. Rufen Sie ein Formular auf - bei aktivem Trace speichert Smart Forms dazu automatisch einen Trace auf der Datenbank ab.

  3. Werten Sie den Trace aus.

  4. Deaktivieren Sie den Trace, wenn Sie ihn nicht mehr benötigen. Sie können den Trace über die Drucktaste Ausschalten in der Trace-Verwaltung (Transaktion SFTRACE) wieder abschalten.