HintergrundPrüfungen der E-Mail-Adresse

 

Für die Prüfung und Formatierung der E-Mail-Adresse wird der Funktionsbaustein SX_INTERNET_ADDRESS_TO_NORMAL aufgerufen. In diesem Funktionsbaustein wird folgendes geprüft:

  • Zuerst wird geprüft, ob die E-Mail-Adresse das Zeichen '@' enthält. Ansonsten gibt es eine Fehlermeldung. Vom Erfolg dieser ersten Prüfung sind die weiteren Operationen abhängig. Nur wenn das @ gefunden wird, kann die Zerlegung und weitere Prüfung ablaufen.

    Hinweis Hinweis

    Ab SAP Web AS 6.10 führt eine gemäß Prüflogik ungültige E-Mail-Adresse zu einer Fehlermeldung.

    Dies gilt für alle Prüfungen des Funktionsbausteins, nicht nur für die nach der Existenz des @-Zeichens. Vor SAP Web AS 6.10 wurde eine ungültige Adresse akzeptiert, die Normalisierung bestand nur in der Umwandlung in Großbuchstaben.

    Ende des Hinweises
  • Dann werden die Formate für die Bestandteile Local (Name vor dem @), Domain (Domäne nach dem @) und Comment (Kommentar) geprüft. Die gültigen Formate sind:

    • Local@Domain

    • <Local@Domain>

    • Comment <Local@Domain>

    • "Comment" <Local@Domain>

    • Local@Domain (Comment)

      Beispiel Beispiel

      partner@sap.com (mySAP.com Software Partner Program) ist eine gültige Form der Eingabe.

      (mySAP.com Software Partner Program) partner@sap.com ist eine ungültige Form der Eingabe.

      Ende des Beispiels.

Innerhalb der Bestandteile Local und Domain sind wenige Sonderzeichen, wie z.B. der Punkt, erlaubt. Bei unzulässigen Sonderzeichen wird eine Fehlermeldung zurückgegeben. Zusätzlich wird durch den Funktionsbaustein eine normalisierte Form hergeleitet. Dabei wird der Kommentar (Comment) eliminiert und die Domain case-insensitiv behandelt.

Hinweis Hinweis

Der Local-Teil kann case-sensitiv sein.

Ende des Hinweises

Die ersten 20 Stellen der normalisierten Form werden in Großbuchstaben umgewandelt und im Suchfeld ADR6-SMTP_SRCH gespeichert. Damit erhält man beim Suchen mit Angabe einer E-Mail-Adresse jeweils schnell eine Obermenge der tatsächlichen Treffermenge. Die genaue Treffermenge wird dann durch einen Vergleich des Suchstrings mit den exakten Feldwerten ermittelt.

Ob bei diesem Vergleich auch im Local-Teil case-insensitiv gesucht werden soll, kann durch die aufrufende Applikation parametrisiert werden.

Hinweis Hinweis

Bei einer programmgesteuerten Suche mittels des Funktionsbausteins ADDR_COMM_FIND_KEY sollte der Suchstring vorher normalisiert werden. Dazu ist ebenfalls der Funktionsbaustein SX_INTERNET_ADDRESS_TO_NORMAL aufzurufen.

Ende des Hinweises