HintergrundPrüfungen zur URI

 

Unter der Bezeichnung "URI" ("universal resource identifier", vgl. Internet-rfc 1630) sind Internetadressen (keine E-Mail-Adressen!) zusammengefaßt. Darunter fallen sowohl URLs ("uniform resource locator", vgl.Internet-rfc 1738) als auch FTP-Adressen und andere.

Bei der Angabe einer URI-Adresse wird geprüft, ob ein gültiger URI-Typ angegeben ist. Die gültigen URI-Typen sind als Festwerte hinterlegt. Dadurch ist es möglich, daß Standard-Programme auf diese festgelegten URI-Typen programmieren.

Das Datenbankfeld ADR12-URI_ADDR für die URI-Adresse ist ein Longchar-Feld mit der Länge von 2048 Zeichen (2K). In den Übergabestruktur ADURI und BAPIADURI gibt es ein 132stelliges Feld für die Dynprodarstellung und ein Feld in der vollständigen Länge (bzw. in der BAPI-Struktur 9 Teilfelder URI_PART1 bis URI_PART9). Die Funktionsbausteine akzeptieren Werte in beiden Feldern. Wenn beide Felder gleichzeitig gefüllt sind, hat das lange Feld Vorrang.

Für die Suche nach URI-Adressen wird das Feld ADR12-URI_SRCH mit den ersten 50 Stellen der URI-Adresse, umgewandelt in Großbuchstaben, gefüllt. Bei der Suche wird anhand des Suchfeldes eine Treffermenge ermittelt, die durch exakten Vergleich verfeinert wird und das endgültige Suchergebnis liefert.