Transporte vor Release 4.6
Bereits seit Release 1.1 können Customizing-Objekte gemeinsam mit ihren Adressen transportiert werden. Bei der Viewpflege von Customizing-Objekten kann direkt in die Adresspflege abgesprungen werden. Diese Funktionalität ist automatisch aktiv, falls das Customizing-Objekt ein Tabellenfeld mit der Domäne AD_ADDRNUM besitzt (bis Release 3.1I: Domäne CADRNR oder ADRNR).
Bis Release 3.1I wurden Customizingadressen über den Funktionsbaustein ADDRESS_MAINTAIN in der Tabelle SADR gesichert. Diese Tabelle wurde auch als Adressdatei für andere Applikationen genutzt. Ab Release 4.0 werden Customizingadressen in der neuen Tabelle ADRC abgespeichert und gehören zur Adressgruppe CA01. Beim Upgrade von Release 3.x auf ein Release 4.0 oder höher werden Customizingadressen durch den XPRA RSXADR01 bzw. den Prestep-Report RSXADR05 von der Tabelle SADR nach ADRC umgesetzt (siehe auch Datenumsetzungen).
Hinweis
Zu Release 4.0 und 4.5 erfolgt der Transport mittels dem logischen Transportobjekt R3TR TDAT ADDRESS. Vor Release 4.0 wird R3TR TABU SADR/SADR2/SADR3/SADR4/SADR5 verwendet.
Neu zu Release 4.0 ist das Kennzeichen OBJH-OBJHASADDR, das anzeigt, ob ein Customizing-Objekt Adressfunktionalität besitzt (Kennzeichen gesetzt) oder nicht. Mit diesem Kennzeichen ist es möglich, in der Pflege der Attribute eines Customizingobjekts die Eigenschaft „Objekt hat Adresse“ zurückzunehmen.
Bis einschließlich Release 4.5 werden zum Transport der Adressdaten die Tabellenschlüssel aus dem Quellsystem verwendet, d.h. die dort vergebenen internen Adressnummern. Bei der Vergabe der Adressnummern ziehen die BAS eine Nummer aus einem Nummernkreis. Sie definieren das Nummernkreisintervall für das Nummernkreisobjekt ADRNR im Customizing der Business Address Services unter .
Da die Adressnummern nur in einem Mandanten eines Systems eindeutig sind, kann es bei dem Transport von Adressen zu Kollisionen kommen:
die Adressnummer einer transportierten Adresse existiert schon im Zielsystem
die Adressnummer existiert zwar noch nicht im Zielsystem, wird aber später erneut vergeben.
Um die Eindeutigkeit von Adressnummern für Adressen in mehreren Systemen zu gewährleisten, müssen Sie die Nummernkreisintervalle überlappungsfrei definieren.
Hinweis
Siehe auch Hinweis 25182 im SAPNet. Dieser Hinweis beschreibt, wie die Intervalle zu definieren sind. Der Hinweis gilt bis 4.5. Ab 4.6 greift die neue Transportmethode, die automatisch für Konsistenz sorgt.