Datenumsetzungen
Hinweis
Wenn hier von Adressen die Rede ist, sind auch die Personen (ADRP) bei Typ2/3-Adressen mit einbezogen (zusätzlicher Schlüssel Personennummer).
Die meisten Anwendungen setzen mittlerweile die Business Address Services (BAS) ein, um die damit verbundenen Vorteile, wie z.B. eine mögliche Verwendung aller aktuellen Kommunikationsarten oder eine standardisierte Druckaufbereitung nach nationalen und internationalen Regeln, nutzen zu können.
Neuentstehende Anwendungen der einzelnen Anwendungsmodule bzw. Anwendungen mit neu hinzukommender Adreßfunktionalität können die BAS direkt ohne Umstellungsaufwand einsetzen. Bei Anwendungen, die zuvor eine eigene Adreßverwaltung implementiert hatten, ist eine Datenumsetzung notwendig, da die Adreßinformationen aus den Tabellen der Anwendungen in die BAS-eigenen Tabellen und Strukturen übertragen werden müssen. Sofern in den Anwendungstabellen Adreßinformationen zusätzlich gehalten werden (zum Beispiel im Kunden- und Lieferantenstamm), werden diese intern mit den entsprechenden Feldern aus den BAS abgeglichen.
Generell speichert die Anwendung in den Anwendungstabellen eine Referenz auf den Schlüssel der Adresse ab (und gegebenenfalls eine Personennummer), um auf die Adreßdaten zugreifen zu können. Bei der Datenumsetzung bleiben schon bestehende Adreßnummern erhalten, andernfalls werden neue Adreßnummern von den BAS vergeben.
Die Umsetzung der Daten geschieht während des Upgrades durch XPRA
-Reports (XPRA = EXecution of PRogram After Import) der BAS. Diese wurden mittels der Anweisung 'R3TR XPRA repname' in einem Transportauftrag erfasst und werden während der Ausfallzeit des Upgrades automatisch ausgeführt.
Hinweis
Das System protokoliert die Aktionen von XPRA-Reports. Durch die Wiederaufsetzbarkeit von XPRAs brauchen schon umgesetzte Daten bei einem Abbruch mit folgendem Neustart des XPRAs nicht nochmal umgesetzt werden.