HintergrundAllgemeine Aufbereitungsregeln

 

In der Regel richtet sich die Aufbereitung der Adresse nach dem Empfängerland. Dies entspricht dem Land, das für die Adresse erfaßt wurde. Die BAS rufen dann die entsprechende Aufbereitungsroutine für dieses Land auf, in dem die Adresse nach den gültigen Richtlinien formatiert wird. Bei der Formatierung liest die jeweilige Routine die Felder der Adresse und ordnet sie Ausgabezeilen zu. Diese Zeilen identifizieren die BAS über ein sogenanntes Zeilenkürzel.

Von wenigen Ausnahmefällen abgesehen, ordnet die Aufbereitungsroutine die Ausgabezeilen nach einem Grundschema. Die Anwendung oder der Benutzer legt zudem die Anzahl der auszugebenden Zeilen fest. Falls diese Anzahl die Anzahl der Ausgabezeilen für eine Adresse unterschreitet, muß die Routine weniger Ausgabezeilen der Adresse verwenden. Über die Zeilenkürzel ist eine Priorisierung für die Unterdrückung von Ausgabezeilen voreingestellt, die eine Anwendung aber neu definieren kann (siehe dazu die Dokumentation des Funktionsbausteins ADDRESS_INTO_PRINTFORM).

Literale

Sprachabhängige Bestandteile wie die Anrede und das Wort "Postfach" werden in der Sprache des Empfängers ausgegeben.

Als Sprache des Empfängers gilt die bei der Adresse gepflegte Korrespondenzsprache. Falls diese nicht gepflegt ist oder dem Druckbaustein nicht übergeben wird, wird die Sprache des Empfängerlandes (gemäß Ländertabelle) verwendet.

Nur wenn die Empfängersprache nicht ermittelt werden kann, wird die Anmeldesprache herangezogen.