ProzessEinstellungen im ALE-Customizing

 

Prozess

Folgende Schritte sind im ALE-Customizing nötig, damit Adressen zusammen mit den jeweiligen Stammobjekten verteilt werden:

  1. Verteilungsmodell pflegen: IMG-Pfad: Anfang des Navigationspfads SAP NetWeaver Navigationsschritt Application Server Navigationsschritt IDoc-Schnittstelle / Application Link Enabling (ALE) Navigationsschritt Geschäftsprozesse modellieren und implementieren Navigationsschritt Verteilungsmodell pflegen und Sichten verteilen Ende des Navigationspfads. Dies lässt sich am besten anhand des Vorschlagsmodells nachvollziehen, das die SAP für die Kunden-und Lieferantenverteilung ausliefert.

    Einzelheiten hierzu finden Sie im Kapitel des Einführungsleitfaden unter Anfang des Navigationspfads SAP NetWeaver Navigationsschritt Application Server Navigationsschritt IDoc-Schnittstelle /Application Link Enabling (ALE) Navigationsschritt Geschäftsprozesse modellieren und implementieren Navigationsschritt Vordefinierte ALE-Geschäftsprozesse konfigurieren Navigationsschritt Logistik Navigationsschritt Stammdatenverteilung Navigationsschritt Vorschlag für Verteilungsmodell Kunden- und Lieferantenstamm (IMG-Pfad) Ende des Navigationspfads.

    Die zugehörige Aktivität führt den Report RWALEACU aus, der auch als Vorlage für andere Objekte mit Adressen dienen kann.

  2. Änderungszeiger pro Nachrichtentyp aktivieren: IMG-Pfad: Anfang des Navigationspfads SAP NetWeaver Navigationsschritt Application Server Navigationsschritt IDoc-Schnittstelle/Application Link Enabling (ALE) Navigationsschritt Geschäftsprozesse modellieren und implementieren Navigationsschritt Verteilung von Stammdaten konfigurieren Navigationsschritt Replikation von geänderten Daten einrichten Ende des Navigationspfads. Neben der generellen Aktivierung der Änderungszeiger im aktuellen Mandanten müssen die Änderungszeiger für die Nachrichtentypen ADRMAS, ADR2MAS und ADR3MAS einzeln aktiviert werden. Diese Aktivierung ist nicht nötig, wenn die Verteilung nur über direktes Senden erfolgen soll.

  3. Serialisierungsgruppen anlegen: IMG-Pfad: Anfang des Navigationspfads SAP NetWeaver Navigationsschritt Application Server Navigationsschritt IDoc-Schnittstelle/Application Link Enabling (ALE) Navigationsschritt Geschäftsprozesse modellieren und Implementieren Navigationsschritt Verteilung von Stammdaten konfigurieren Navigationsschritt Serialisierung der Daten beim Senden und Empfangen einstellen Navigationsschritt Serialisierung über Nachrichtentypen Navigationsschritt Serialisierungsgruppen definieren Ende des Navigationspfads. SAP liefert als Vorschlag z.B. die folgenden Serialisierungsgruppen aus:

    Serialisierungsgruppe

    Bearbeitungsreihenfolge der Nachrichtentypen

    GRP_CRECOR_ADR

    ADRMAS, CRECOR

    GRP_CREMAS_ADR

    ADRMAS, CREMAS

    GRP_DEBCOR_ADR

    ADRMAS, DEBCOR

    GRP_DEBMAS_ADR

    ADRMAS, ADR3MAS, ADR2MAS, DEBMAS

    Für andere Objekte als Kunde und Lieferant müssen entsprechende Serialisierungsgruppen bezüglich der Nachrichtentypen der Anwendung analog definiert und ausgeliefert werden. Beim Anlegen der Serialisierungsgruppe ist für jeden Nachrichtentyp eine Folgenummer anzugeben. Dadurch wird die Verarbeitungsreihenfolge festgelegt.

    Hinweis Hinweis

    Generell müssen die Serialisierungsgruppen im Sende- und Empfangssystem angelegt werden (die Eingangsverarbeitung wird aber nur im Empfangssystem beschrieben).

    Ende des Hinweises

    Das Versenden und das Einbuchen von IDocs einer Serialisierungsgruppe kann gekoppelt werden. Wählen Sie dazu Anfang des Navigationspfads SAP NetWeaver Navigationsschritt Application Server Navigationsschritt IDoc-Schnittstelle / Application Link Enabling (ALE) Navigationsschritt Geschäftsprozesse modellieren und implementieren Navigationsschritt Verteilung von Stammdaten konfigurieren Navigationsschritt Serialisierung der Daten beim Senden und Empfangen einstellen Navigationsschritt Serialisierung über Nachrichtentypen Ende des Navigationspfads im Nachrichtentyp SERDAT und pflegen Sie die zugehörigen Einstellungen wie z.B. die Partnervereinbarung dafür. Nähere Informationen finden Sie im IMG-Kapitel Serialisierung über Nachrichtentypen und den Unterabschnitten Verteilungsmodell pflegen und Serialisierte Verteilung über Nachrichtentypen einplanen.

  4. Eingangsverarbeitung definieren: IMG-Pfad: Anfang des Navigationspfads SAP NetWeaver Navigationsschritt Application Server Navigationsschritt IDoc-Schnittstelle/Application Link Enabling (ALE) Navigationsschritt Geschäftsprozesse modellieren und Implementieren Navigationsschritt Verteilung von Stammdaten konfigurieren Navigationsschritt Serialisierung der Daten beim Senden und Empfangen einstellen Navigationsschritt Serialisierung über Nachrichtentypen Navigationsschritt Eingangsverarbeitung definieren Ende des Navigationspfads. Im Empfangssystem muss an dieser Stelle für jede Kombination von Serialisierungsgruppe, Nachrichtentyp und Sendesystem ein Eintrag vorgenommen werden. Diese Einträge lassen sich nicht von SAP vorkonfiguriert ausliefern, da die Angabe des Sendesystems vom speziellen Verteilungsmodell abhängt.

  5. Partnerbearbeitung pflegen: IMG-Pfad: Anfang des Navigationspfads SAP NetWeaver Navigationsschritt Application Server Navigationsschritt IDoc-Schnittstelle / Application Link Enabling (ALE) Navigationsschritt Geschäftsprozesse modellieren und implementieren Navigationsschritt Partnerprofile Ende des Navigationspfads. Hier können Sie entweder aus einem vollständig gepflegten Verteilungsmodell die Partnervereinbarungen generieren, die Partnervereinbarung manuell pflegen oder generierte Partnervereinbarungen manuell nachbearbeiten. Unter der Partnerart LS (= Logisches System) müssen im Sendesystem für die Partnernummer des Empfangssystems bei den Ausgangsparametern die Nachrichtentypen ADRMAS, ADR2MAS und ADR3MAS gepflegt werden. Neben dem Empfängerport ist jeweils der IDoc-Basistyp anzugeben. Bei einer Verteilung von Adresstyp 1 zwischen zwei Systemen auf dem aktuellen Release ist also ADRMAS02 einzutragen. Für eine Serialisierung auf der Ausgangsseite ist für den Ausgabemodus IDocs sammeln auszuwählen, ansonsten IDocs sofort übergeben. Im Empfangssystem müssen für die Partnernummer des Sendesystems bei den Eingangsparametern die Nachrichtentypen ADRMAS, ADR2MAS und ADR3MAS gepflegt werden. Als Vorgangscode ist BAPI einzutragen. Unter Verarbeitung durch Funktionsbaustein ist für eine Serialisierung auf der Eingangsseite Anstoß durch Hintergrundprogramm einzutragen.

    Hinweis Hinweis

    Eine Datenfilterung ist bei der Adressverteilung nicht vorgesehen.

    Ende des Hinweises