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Funktionsdokumentation Transportieren von Konfigurationsdaten  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Mit den Funktionen Export und Import können Sie einzelne Konfigurationsobjekte oder größere Teile der Konfiguration inklusive aller referenzierten Konfigurationsdaten zwischen Portalen austauschen. Sie können so zum Beispiel die Konfiguration eines Testsystems auf ein Produktivsystem übertragen.

Funktionsumfang

Sie können den Transport mit den im iView Konfigurationintegrierten Befehlen manuell durchführen. Falls Sie das Change and Transport System (CTS) einsetzen, können Sie den Export und Import der Konfigurationsdaten auch automatisch durchführen lassen.

Ein Transportpaket kann in den folgenden Formaten erzeugt werden:

      Config Archive: Format mit der Endung .configarchive

Die Konfigurationsdaten im XML-Format liegen darin ZIP-komprimiert vor.

      PAR Archive: Format mit der Endung .par

Dieses Format wird im Portal-Umfeld eingesetzt. Die erzeugte PAR-Datei enthält die Konfigurationsdaten ZIP-komprimiert im Format .configarchive. Zusätzlich sind in der PAR-Datei die Dateien MANIFEST.MF und portalapp.xmlenthalten.

Beachten Sie folgende Besonderheiten nach dem Start der Exportfunktion:

      Die erweiterte Sicht auf Konfigurationsobjekte wird eingeschaltet.

      Sonst versteckte und intern genutzte Konfigurationsobjekte werden sichtbar.

      Sie können die Konfigurationshierarchie durchsuchen und Einträge ansehen. Konfigurationsobjekte können in diesem Modus nicht bearbeitet werden. Eine Bearbeitung ist erst wieder möglich, wenn Sie den Export unterbrechen.

      Weitere Funktionen, die sie normalerweise in der Menüleiste unter Actions aufrufen können, werden deaktiviert.

Voraussetzungen

Wenn Sie CTS verwenden möchten, müssen Sie ein Setup für das erweiterte CTS durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter Non-ABAP-Objekte im Change and Transport System transportieren.

Vorgehensweise

Der Transport von Konfigurationsdaten umfasst folgende Schritte:

...

       1.      Zusammenstellen des Transportpaketes

       2.      Export des Transportpaketes

       3.      Import des Transportpaketes

Transportpaket zusammenstellen

Um ein Transportpaket zusammenzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor:

...

       1.      Starten Sie die Exportfunktion.

                            a.      Wählen Sie im Portal Systemadministration Systemkonfiguration Knowledge Management Content Management.

                            b.      Wählen Sie in der Menüleiste Actions Export Start.

       2.      Stellen Sie das Transportpaket zusammen.

                            a.      Navigieren Sie in der Konfiguration zu dem Objekt, das sie exportieren möchten.

                            b.      Markieren Sie die gewünschten Instanzen und wählen Sie die Drucktaste Export.

In den Optionen können Sie wählen, ob auch referenzierte Konfigurationsobjekte exportiert werden sollen. Falls sie diese Option aktiviert haben, können Sie in einer weiteren Option festlegen, ob auch ungültige Referenzen exportiert werden sollen.

 

Alternativ können Sie das Transportpaket über die Menüleiste zusammenstellen. Wählen Sie Actions Export Add. Über diesen Weg können Sie nicht nur einzelne Instanzen, sondern auch einen Teilbereich der Konfiguration auswählen, zum Beispiel sämtliche Repository-Manager.

Folgende Möglichkeiten stehen in dem Menü zur Verfügung:

       Topic: fügt dem Transportpaket alle Instanzen eines Konfigurationsobjektes hinzu.

       Topic Area: fügt dem Transportpaket alle Konfigurationsobjekte des aktuellen Bereichs und deren Instanzen hinzu.

       Topic Area and Related Areas: Fügt dem Transportpaket alle Konfigurationsobjekte des aktuellen Bereichs und deren Instanzen hinzu. Es werden zusätzlich die Konfigurationsobjekte und deren Instanzen integriert, die unter Related Areasaufgelistet sind.

       Complete Configuration: fügt dem Transportpaket die gesamte Konfiguration hinzu

 

Hinweis

Die Zusammenstellung des Transportpaketes können Sie jederzeit pausieren und später fortsetzen.

Um einen Export zu pausieren und in den normalen Modus zum Editieren zu wechseln, wählen Sie in der Menüleiste Actions Export Suspend.

Um einen pausierten Export fortzusetzen, wählen Sie in der Menüleiste Actions Export Resume.

 

       3.      Prüfen Sie die Zusammenstellung.

Wählen Sie in der Menüleiste Actions Export Edit.... Hier können Sie überprüfen, welche Einträge momentan im Transportpaket enthalten sind. Sie können Konfigurationsobjekte entfernen, in dem Sie die Markierung vor dem Objekt löschen und OK wählen.

       4.      Erstellen Sie das Transportpaket und schließen Sie den Export ab.

Sie können den Transport manuell durchführen oder das CTS nutzen.

Manueller Transport: Führen Sie folgende Schritte für den manuellen Transport aus.

                            a.      Wählen Sie in der Menüleiste Actions Export Finalize….

Die ausgewählten Konfigurationsobjekte und gegebenenfalls die darin referenzierten Konfigurationsobjekte werden aufgelistet.

                            b.      Geben Sie für das zu exportierende Konfigurationsarchiv einen Namen an und wählen Sie, ob das Transportpaket im Format Config Archive oder PAR Archive erzeugt wird.

                            c.      Wählen Sie OK.

                            d.      Wählen Sie Download und achten Sie darauf, dass die Datei mit der Endung des gewählten Formats (.configarchivebzw. .par) gespeichert wird.

CTS-Transport: Führen Sie folgende Schritte für den Transport mit dem CTS aus.

...

                            a.      Wählen Sie in der Menüleiste Actions Export Finalize via CTS….

                            b.      Geben Sie einen Namen für das Transportpaket an. Optional können Sie einen Kommentar für diesen Transport eingeben.

Die ausgewählten Konfigurationsobjekte und gegebenenfalls die darin referenzierten Konfigurationsobjekte werden aufgelistet.

                            c.      Wählen Sie Start Export to CTS.

Auf dem nächsten Bild finden Sie Informationen zum Transport ins CTS.

                            d.      Wählen Sie Close, um den Transport-Modus zu verlassen

 

Export abbrechen

Um einen Export abzubrechen, wählen Sie in der Menüleiste Actions Export Cancel.

 

Manueller Modus: Konfigurationsdaten importieren

...

Falls Sie den manuellen Modus gewählt haben, müssen Sie auf dem Zielsystem das Konfigurationsarchiv manuell importieren. Abhängig vom Format ergeben sich folgende Schritte:

Importieren eines Transportpakets im Format .configarchive

       1.      Wählen Sie im Portal Systemadministration Systemkonfiguration Knowledge Management Content Management. Wählen Sie in der Menüleiste Actions Import.

       2.      Wählen Sie ein zu importierendes Konfigurationsarchiv mit der Endung .configarchive aus und wählen Sie Preview.

Es folgt eine Anzeige der Objekte, die der Konfiguration hinzugefügt, in der Konfiguration ersetzt oder gelöscht werden.

Hinweis

Falls das Konfigurationsarchiv mit der vorhandenen Konfiguration identisch ist, wird kein Import durchgeführt.

       3.      Wählen Sie OK, um das Konfigurationsarchiv zu importieren.

Falls bei dem Import Fehler auftraten, können Sie diese über den Link See Technical Details anzeigen.

       4.      Damit die importierten Konfigurationsdaten im System aktiv werden, müssen Sie einen Neustart des Application Servers durchführen.

Importieren eines Transportpakets im Format .par

...

       1.      Laden Sie die PAR-Datei in das Portal hoch. Wählen Sie im Portal Systemadministration Support Portal Runtime Administration Console.

       2.      Wählen Sie die Datei im Eingabefeld unter Upload Archive aus und wählen Sie die Schaltfläche Upload.

       3.      Damit die importierten Konfigurationsdaten im System aktiv werden, müssen Sie einen Neustart des Application Servers durchführen.

 

CTS-Modus: Automatischer Import der Konfigurationsdaten

Wenn Sie den Transport über das CTS nutzen, wird das Transportpaket vom CTS automatisch in das Zielsystem transportiert. Dort angekommen werden die Konfigurationsdaten automatisch entpackt und installiert. Möglicherweise müssen Sie auf dem Zielsystem einen Neustart des Application Servers durchführen.

 

 

 

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