Regeln für die Erstellung und Pflege von Testfällen
Parameterverwendung in anwendungsübergeifend genutzten Testfällen
Beachten Sie folgende Punkte:
Sprachunabhängigkeit
Um die Anzahl der notwendigen Testfälle zu minimieren, müssen alle frei von sprachabhängigen Elementen (Fast Path, sprachabhängige Funktionscodes) erstellt werden. Für sprachabhängige Felder müssen deshalb Textvariablen verwendet werden (
Siehe auch: Textvariablen).Durch den Anschluß der Textvariablen-Tabelle an das Übersetzungswerkzeug ist deren Übersetzung gewährleistet.
Um die Sprachunabhängigkeit von Maßeinheiten zu gewährleisten, verwenden Sie als Eingabewert einen Direktwert, eine Variable oder einen Parameter.

Verwenden Sie keine Textvariablen &Txx für Maßeinheiten.
Der Wert muß immer in der Originalsprache des Testfalls angegeben sein. Ist die Ausführungssprache eines Testfalls beim Start nicht identisch mit der Originalsprache, so übersetzt der Konvertierungs-Exit CUNIT die Eingabe einer sprachabhängigen Maßeinheit in einem Bildschirmfeld in eine interne Darstellung, die nicht mehr sprachabhängig ist und von dieser zurück in die Ausführungssprache. Dies erfolgt mit Hilfe der im SAP-System standardmäßig für die Konvertierung verwendeten Funktionsbausteine.
Dokumentation des Testfalls
Im Funktionsteil eines Testfalls sollten Sie mit Hilfe der Funktion
TXT den Testvorgang (Variablenbelegung, Datenübergabe) hinreichend beschreiben.Zur ausführlichen Dokumentation können Sie die Möglichkeit nutzen, einen Langtext zu erfassen:
Sie gelangen in den Dokumentationseditor mit Standard-Überschriftenvariablen. (Diese werden bei der Anzeige durch Texte in der Anmeldesprache ersetzt.)