Strategie "Zugriffsfolge, inklusiv"
Betrachten Sie folgende Zugriffsfolge
Tabelle |
Schlüssel |
Kennz. „Exklusiv" |
001 |
Verkaufsorganisation |
nicht gesetzt |
002 |
Verkaufsorganisation |
nicht gesetzt |
mit Zugriffen auf folgende zwei Konditionstabellen:
Konditionstabelle 001
Verkaufsorganisation |
Kundennummer |
Partnerrolle |
Sendemedium |
Sprache |
Verarbeitungszeit |
0001 |
Firma1 |
Auftraggeber |
2 Fax |
englisch |
sofort |
0002 |
Firma2 |
Auftraggeber |
6 EDI |
deutsch |
nachts |
Konditionstabelle 002
Verkaufsorganisation |
Partnerrolle |
Sendemedium |
Sprache |
Verarbeitungszeit |
0001 |
Auftraggeber |
1 Druck |
deutsch |
sofort |
0002 |
Auftraggeber |
1 Druck |
englisch |
sofort |
Mit dieser Definition der Konditionselemente passiert folgendes in der Nachrichtenfindung:
In den Verkaufsorganisationen 0001 bzw. 0002 wird die Auftragsbestätigung in der Regel sofort bei Auftragserfassung in deutscher Sprache gedruckt und an den Auftraggeber adressiert. Handelt es sich allerdings in Verkaufsorganisation 0001 um Auftraggeber "Firma 1", wird zusätzlich auf englisch gefaxt. Handelt es sich in Verkaufsorganisation 0002 um Auftraggeber "Firma 2", wird zusätzlich in der folgenden Nacht eine Auftragsbestätigung auf deutsch per EDI versandt.

Dokumente einer Nachrichtenart, die zugleich versandt werden sollen, müssen sich in mindestens einem dieser Attribute unterscheiden (Schlüssel für die Tabelle der
·
Partnerrolle·
Partner·
SpracheWenn sich diese Attribute nicht unterscheiden und dennoch eine Mehrfachverarbeitung gewünscht ist, dann müssen im Schema mehrere Nachrichtenarten festgelegt werden.
Die Strategie "Zugriffsfolge, inklusiv" kommt zum obigen Ergebnis, weil sich die zugleich gefundenen Nachrichtenstatussätze in der Sprache unterscheiden.
Die Konditionstabelle 001 wird in der Nachrichtenfindung vor der Konditionstabelle 002 ausgewertet. Eine Abbildung zum Beispiel finden Sie im Abschnitt
Nachrichtenfindung: Durchlaufen der Hierarchie der Konditionselemente.