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Funktionsdokumentation Synchronisation  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Die Synchronisation stellt einen sicheren und komprimierten Datentransfer zwischen mobilem Endgerät und dem Backend zur Verfügung. Dabei werden geänderte Daten vom mobilen Endgerät zum Backend und in umgekehrter Richtung übertragen, so dass sowohl das mobile Endgerät als auch das Backend mit den jeweils aktualisierten Daten versorgt ist.

Funktionsumfang

     Sichere Datenübertragung

Die Synchronisation benutzt zur Datenübertragung das HyperText Transfer Protocol (HTTP), wobei optional der Secure Sockets Layer (HTTPS) aktiviert werden kann.

Voraussetzung für die Datenübertragung ist die Existenz einer TCP/IP-Verbindung zwischen mobilem Endgerät und der SAP MI Server Component.

Es werden alle Standard-Verbindungstypen, wie Global System for Mobile Communications (GSM), General Packet Radio Service (GPRS), Local Area Network (LAN), Wireless LAN und Cradles unterstützt.

     Komprimierte Datenübertragung

Wenn die Datenkomprimierung aktiviert ist, werden die vom mobilen Endgerät zur SAP MI Server Component bzw. in umgekehrter Richtung übertragenen Daten vor der Synchronisation automatisch komprimiert. Die Komprimierung erfolgt über den GZIP-Standard-Algorithmus mit Stufe 5.

     Datenpaketierung

Die Synchronisationsschicht der SAP MI Client Component speichert alle zu synchronisierenden Daten in einer Queue. Die Datenpaketierung teilt die Queues in kleinere Datenpakete auf. Die Datenpakete werden dann nacheinander übertragen. Dadurch werden Ihre Daten auch bei schlechter Verbindungsqualität optimal übertragen. Weitere Informationen finden Sie unter Parameter für die Datenpaketierung.

     Optimales Verhalten bei Verbindungsabbruch

Bei der Synchronisation werden sämtliche bereitstehende Datenpakete übertragen. Dabei stellt der Package-Manager der SAP MI sicher, dass im Falle eines Verbindungsabbruches keine Datenpakete verloren gehen. Bei der nächsten Synchronisation werden nur die noch nicht gesandten Datenpakete übertragen. Weitere Informationen finden Sie unter Parameter für die repetitive Synchronisation.

     Synchrone und asynchrone Verarbeitung der übertragenen Daten

Die vom mobilen Endgerät zur SAP MI Server Component bzw. in umgekehrter Richtung übertragenen Daten können entweder synchron oder asynchron verarbeitet werden.

     Bei der synchronen Verarbeitung findet die Verbuchung der Daten noch während der Synchronisation statt. Die von der Verbuchung zurückgegeben Daten werden noch im selben Synchronisationsschritt an das mobile Endgerät übertragen und stehen der mobilen Anwendung sofort zur Verfügung.

     Bei der asynchronen Verarbeitung wird die Verbuchung der Daten durch einen Hintergrundjob gestartet. Die von der Verbuchung zurückgegebenen Daten werden bei der nächsten Synchronisation an das mobile Endgerät übertragen. Da die Verbuchung der Daten nicht während der Synchronisation stattfindet, können Sie mit einer kurzen Synchronisationszeit rechnen.

·        Synchronisation über Datenträger

Sie können Daten, die Sie oder der Endbenutzer vom mobilen Endgerät auf Datenträger gespeichert hat,  mit dem Backend synchronisieren. Die synchronisierten Backenddaten werden in einer Datei zurückgegeben und dienen als Input für das mobile Endgerät. Die Inputdatei wird wieder über Datenträger auf das mobile Endgerät eingespielt. Weitere Informationen finden Sie unter Parameter für die Datenträgersynchronisation

     Automatische Synchronisation

Die SAP MI kann so eingestellt werden, dass die Synchronisation automatisch im Hintergrund in vordefinierten Zeitabständen gestartet wird.

·        Unterstützung mehrerer Backends (SAP und Fremdsysteme)

Bei der Übertragung der Datenpakete bestimmt die SAP MI Server Component automatisch, welches Datenpaket in welchem Backend verbucht werden muss. Dabei können SAP-Systeme mit beliebigen Releases über RFC-Verbindungen angesprochen werden. Für die Verbindung zu Fremdsystemen kommt der SAP Business Connector zum Einsatz.

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