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Prozessdokumentation Konfiguration von Endgeräten über Gerätekonfigurationen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Mit diesem Prozess können Sie Endgeräte konfigurieren und überwachen. Im Einzelnen konfigurieren Sie:

      das Verhalten des Clients auf Endgeräten

      welche mobilen Komponenten auf dem Endgerät installiert werden sollen

      das Endgerät selbst (z. B. Startup-Parameter, Überwachung der Batterieleistung)

      die auf dem Endgerät installierten Treiber

Ablauf

...

       1.      Für die Konfiguration definieren Sie im Mobile Administrator Parametersets, die die gewünschten Parameter enthalten. Informationen zu den möglichen Parametern finden Sie unter Parametersets definieren.

       2.      Für die verschiedenen Endgeräte, Benutzer, Benutzergruppen oder Rollen definieren Sie Gerätekonfigurationen. Dabei legen Sie fest, welche Parametersets verwendet werden sollen und welche mobilen Komponenten auf dem Endgerät installiert werden sollen (siehe Gerätekonfigurationen definieren).

Hinweis

Fassen Sie nur inhaltlich zusammengehörige Parameter in einer Gerätekonfiguration zusammen. So können Sie bei der Zuordnung über eine Hierarchie einzelnen Benutzern abweichende Konfigurationen für bestimmte Bereiche zuweisen und trotzdem für andere Bereiche weiterhin die übergeordnete Gerätekonfiguration verwenden.

       3.      In der Funktion Gerätekonfigurationen können Sie auch festlegen, für welche Rolle die Gerätekonfiguration verwendet werden soll. Das bietet sich vor allem für die Zuweisung von mobilen Komponenten über Gerätekonfigurationen an.

       4.      In der Funktion Hierarchie-Gruppierung oder Gerätewartung weisen Sie die Gerätekonfiguration Endgeräten, Benutzern und Benutzergruppen zu. Sie können mehrere Gerätekonfigurationen zuweisen, wenn diese keine Parametersets vom gleichen Typ enthalten (siehe Gerätekonfiguration zuweisen).

Hinweis

Sie erhalten eine entsprechende Meldung, wenn Sie eine Konfiguration zuweisen, deren Parameter bereits in einer anderen zugewiesen Konfiguration definiert sind.

Beachten Sie, dass eine weiter unten in der Hierarchie, also z. B. einem einzelnen Benutzer zugewiesene Gerätekonfiguration, die auf höherer Ebene zugewiesenen Konfigurationen, die mindestens einen übereinstimmenden Parameter enthalten, überschreibt. Spätere Änderungen auf höherer Ebene werden so nicht mehr für niedrigere Ebenen übernommen.

Alternativ können Sie die Gerätekonfiguration über Rollen zuweisen, indem Sie der Gerätekonfiguration eine Rolle zuordnen. Das ist z. B. sinnvoll, um mobile Komponenten zuzuweisen. Starten Sie in diesem Fall nach der Zuordnung und bei Änderungen an der Gerätekonfiguration den Rollenabgleich (siehe Rollenabgleich starten).

Ergebnis

Die Geräte der betroffenen Benutzer erhalten bei der nächsten Synchronisation die neue Gerätekonfiguration. Die Konfiguration wird auf dem Endgerät ohne zusätzliche Aktion durch den Benutzer durchgeführt.

Beispiel

Sie möchten für eine Gruppe von Benutzern festlegen, dass die zeitgesteuerte Synchronisation verwendet wird und dass in Abständen von einer Minute (60 000 Millisekunden) synchronisiert wird.

Dazu legen Sie ein neues Parameterset an, z. B. mit dem Namen TimedSync. Für jeden zu konfigurierenden Parameter legen Sie eine Zeile an. Dabei wählen Sie jeweils als Typ MI_CONFIG.

      Als Parameter-ID wählen Sie einmal TIMEDSYNC und geben als Wert true ein, um die zeitgesteuerte Synchronisation einzuschalten.

      Für die andere Zeile wählen Sie als Parameter-ID TIMEINTERVAL und geben als Wert 60000 ein, um das Intervall auf 60 000 Millisekunden zu setzen.

Anschließend legen Sie eine neue Gerätekonfiguration an. Dabei geben Sie auf der Registerkarte Parametersets das neue Parameterset TimedSync an. Sie können auch weitere Parametersets angeben.

Sie weisen die Gerätekonfiguration z. B. über die Funktion Hierarchie-Gruppierung zu. Dort suchen Sie nach der Gruppe, der Sie die Gerätekonfiguration zuweisen möchten. Auf der Registerkarte Gerätekonfigurationen fügen Sie die neu erstellte Konfiguration hinzu.

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