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Vorgehensweisen Start und Beenden  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

 

1. Auswahl des Debuggers

2. Start des Neuen Debuggers

3. Beenden des neuen Debuggers

4. Umschalten zwischen Klassischem und Neuem Debugger

5. Einstellung der Debugger-Wartezeit

 

1. Auswahl des Debuggers

Vor dem Start des Debuggers muss der Benutzer entscheiden, ob er mit dem Klassischen oder dem Neuen Debugger arbeiten will. Dazu muss er in der ABAP-Entwicklungsumgebung, also zum Beispiel im ABAP-Editor (Transaktion SE38) oder im Object Navigator (Transaktion SE80), unter Hilfsmittel Einstellungen ABAP Editor Debugging den gewünschten Debuggertyp auswählen.

 

2. Start des Neuen Debuggers

Der Neue Debugger wird genauso gestartet wie der klassische Debugger. Allerdings wird nach jedem Start des Neuen Debuggers ein neuer Modus geöffnet, wobei höchstens sechs externe Modi je Benutzersitzung verfügbar sind. Falls beim Start des neuen Debuggers kein weiterer externer Modus verfügbar ist, wird in der Statuszeile die Meldung Kein weiterer externer Modus für den neuen ABAP Debugger verfügbar angezeigt und der Start des Debuggers abgebrochen. In diesem Fall müssen nicht mehr benötigte Modi geschlossen werden.

Im Neuen Debugger kann die Kontrolle von der Anwendung jederzeit mittels Funktionscode /h an den Debugger übergeben werden, auch wenn der Debugger bereits gestartet war.

 

3. Beenden des Neuen Debuggers

Zu unterscheiden sind folgende Situationen:

·        Der Debugger ist eingabebereit und die Anwendung wartet auf Input. In diesem Fall muss das Menü Debugger  Debugger beenden durchlaufen werden, womit der Debugger geschlossen wird und die Anwendung weiter läuft. Sollen Debugger und Anwendung gleichzeitig beendet werden, dann muss das Menü Debugger  Applikation und Debugger beenden gewählt werden.

·        Die Anwendung ist eingabebereit und der Debugger wartet auf Input. Im diesem Fall wird mittels Funktionscode /hx der noch an diesem Modus hängende Debugger geschlossen.

 

4. Umschalten zwischen Klassischem und Neuem Debugger

Es kann jederzeit zwischen dem Klassischen- und dem Neuen Debugger umgeschaltet werden, wobei alle Breakpoints für beide Debugger sichtbar bleiben.

·        Bei einem Wechsel vom Klassischen zum Neuen Debugger muss das Menü Debugger  Wechsel zu Neuem ABAP Debugger durchlaufen werden.

·        Bei einem Wechsel vom Neuen zum Klassischen Debugger muss das Menü Debugger  Wechsel zum Klassischen ABAP Debugger gewählt werden.

Bei einem Wechsel vom Neuen zum Klassischen Debugger wird unter Umständen ABAP-Code erreicht, den der Klassische Debugger nicht verarbeiten kann. Hierbei handelt es sich um ABAP-Code, der direkt vom Kernel des WEB Application Servers aufgerufen wird. Dies betrifft in erster Linie Konvertierungs- und Feldexits. Wenn solche Bausteine mit dem Neuen Debugger analysiert werden, dann wird bei einem Wechsel zum Klassischen Debugger der  Laufzeitfehler RPERF_ILLEGAL_STATEMENT ausgelöst.

 

5. Einstellung der Debugger-Wartezeit

Die Zeit, die der auf Eingabe wartende Neue Debugger aktiv ist, wird durch den Profilparameter rdisp/max_debug_lazy_time begrenzt, der standardmässig auf 600 Sekunden eingestellt ist. Nach Ablauf dieser Zeitspanne wird der Debugger-Prozess automatisch beendet und die Kontrolle wieder an die Anwendung übergeben. Mit Hilfe der Transaktion RZ11 kann der Systemadministrator den Wert dieses Parameters ändern, indem er die Funktionen Ändern  Wert ändern aufruft.

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