Programmierung von Ausnahmen (BOR) 
Ausnahmen implementieren Sie innerhalb einer Methode, also innerhalb der Makrobefehle BEGIN_METHOD <Methode> und END_METHOD, unter Verwendung des Makrobefehls EXIT_RETURN.
EXIT_RETURN <Code> <Variable1> <Variable2> <Variable3> <Variable4>.
<Code> müssen Sie mit dem Typ SWOTINVOKE-CODE deklarieren. Als Code tragen Sie die vierstellige Nummer der Ausnahme ein, die bei der Definition der Ausnahme festgelegt worden ist. Die maximal vier Variablen ergeben sich aus der Definition der Nachricht, die mit der Ausnahme verknüpft ist.
Beispiel
Beispiele für die Implementierung von Ausnahmen finden Sie unter Implementierung der Methode ExistenceCheck.
Alternativ zu den Ausnahmen, die bei der Methode definiert sind und die über das oben beschriebene Makro EXIT_RETURN ausgelöst werden, können Sie ggf. auch einen der folgenden Makrobefehle verwenden, um das Programm im Fall von Ausnahmesituationen zu verlassen:
Achtung
Auf die Ausnahmen, die Sie über die folgenden Makrobefehle implementieren, können Sie in einer Workflow-Definition nicht modellieren, da sie dort nicht in der Auswahl erscheinen.
EXIT_OBJECT_NOT_FOUND | Objekt nicht gefunden Verwenden Sie diesen Makrobefehl nicht in der Implementierung der Methode ExistenceCheck. |
EXIT_CANCELLED | Abbruch durch Benutzer Wenn die in einem Workitem ausgeführte Methode diese Ausnahme auslöst, ist das Workitem noch nicht beendet, sondern bleibt im Status in Arbeit und kann erneut ausgeführt werden. |
EXIT_NOT_IMPLEMENTED | Methode nicht implementiert |
EXIT_PARAMETER_NOT_FOUND | Obligatorischer Parameter nicht gefunden |
Die oben genannten Makrobefehle können Sie nur innerhalb von BEGIN_METHOD - END_METHOD verwenden.