Mehrzeilige Objektreferenz aus Container lesen (BOR) 
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um eine Objektreferenz eines klassischen Objekts (BOR) aus einen Container zu lesen:
Bei Funktionsbausteinen muss die Include-Datei <CNTN01> in das Programm eingebunden sein. Bei ABAP-Klassen müssen die Include-Dateien <CNTN02> und <CNTN03> eingebunden sein. Weitere Informationen finden Sie unter Makrobefehle zum Bearbeiten eines Containers.
Hinweis
Diese Voraussetzung ist immer erfüllt, wenn Sie sich im Implementierungsprogramm befinden. Der Container wird dann unter dem Namen CONTAINER angesprochen.
Die Objektreferenzen des Containers dürfen nicht persistent sein.
Hinweis
Container, die über eine Funktionsbaustein-Schnittstelle übergeben werden, enthalten immer persistente Objektreferenzen. Bevor Sie eine Objektreferenz aus einem Container lesen und in einer Variable ablegen, müssen Sie alle Objektreferenzen im Container zu Laufzeitreferenzen machen. Führen Sie dazu folgenden Makrobefehl aus:
SWC_CONTAINER_TO_RUNTIME <Container>
Hinweis
Sie müssen einen Container mit diesem Makro bearbeiten, wenn Sie
einen Regelcontainer zur Regelauflösung auslesen
einen Ereigniscontainer innerhalb eines Check-Funktionsbausteins oder eines Verbrauchertyp-Funktionsbausteines auslesen
Legen Sie eine Variable zur Aufnahme der mehrzeiligen Objektreferenz an. Verwenden Sie dazu folgenden Befehl:
DATA <Objektliste> TYPE SWC_OBJECT OCCURS 0.
Legen Sie eine Variable zur Aufnahme einer Objektreferenz an. Verwenden Sie dazu folgenden Befehl:
DATA <Objekt> TYPE SWC_OBJECT.
Lesen Sie die mehrzeilige Objektreferenz aus dem Container. Verwenden Sie dazu folgenden Befehl:
SWC_GET_TABLE <Container> <Containerelement> <Objektliste>.
Um auf die einzelnen Objektreferenzen zugreifen zu können, lesen Sie in einer Schleife die einzelnen Objektreferenzen aus der mehrzeiligen Objektreferenz heraus. Verwenden Sie dazu folgenden Befehl:
READ TABLE <Objektliste> <Index> <Objekt>.
Sie können aus der Objektreferenz den Objekttyp und den Schlüssel herauslesen. Verwenden Sie dazu die Makros SWC_GET_OBJECT_TYPE bzw. SWC_GET_OBJECT_KEY. Weitere Informationen finden Sie unter Makrobefehle zum Zugriff auf Objekte, Attribute und Methoden.