Implementierung von Interfaces (BOR) 
Mit dieser Funktion legen Sie die Interfaces fest, die Ihr BOR-Objekttyp unterstützt. SAP liefert Interfaces aus, die Sie bei der Definition von eigenen Objekttypen nutzen können.
Durch die Verwendung von Interfaces vereinheitlichen Sie die Definition der Objekttypkomponenten sowie deren Namensgebung und Schnittstellen.
Mit der Verwendung eines Interface garantieren Sie, dass der Objekttyp die im Interface zusammengefassten Methoden (mit allen Parametern und allen Ausnahmen), Attribute und Ereignisse vollständig unterstützt.
Wenn Ihr Objekttyp ein abstraktes Interface unterstützen soll, müssen Sie die geerbten Attribute und Methoden überdefinieren und implementieren.
Hinweis
Beim Überdefinieren von Methoden können Sie nur die Implementierung der Methode im Implementierungsprogramm ändern. Die Schnittstelle (Parameter und Ausnahmen) darf lediglich erweitert werden.
Standardmäßig unterstützt jeder Objekttyp das Standardinterface. Dieses enthält die beiden Interfaces Existenz prüfen und Anzeigen. Damit stehen die in den Interfaces bereits definierten, funktional zusammengehörenden Attribute, Methoden und Ereignisse mit ihren Schnittstellen dem Objekttyp zur Verfügung.
Sie können Ihrem Objekttyp beliebige weitere Interfaces hinzufügen. Positionieren Sie den Cursor auf dem blau unterlegten Eintrag mit der Komponentenbezeichnung Interfaces, und wählen Sie
. Sie gelangen zu einer Auswahlliste, auf der Sie die Interfaces, die Ihr Objekttyp unterstützen soll, auswählen können.