FunktionsdokumentationBusiness Object Repository Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Das Business Object Repository enthält mit der Definition der Objekttypkomponenten und ihrer Implementierung alle Angaben zu den Objekttypen.

Objekttypen, die im Business Object Repository definiert sind, können in den Definitions- und Laufzeitkomponenten des SAP Business Workflow angesprochen werden.

Integration

Auf das Business Object Repository und die darin enthaltenen Objekttypen greifen Sie über den Business Object Repository Browser zu.

Funktionsumfang

Das Business Object Repository enthält folgende Arten von Objekttypen:

  • Business Objekttypen, die eine Entsprechung im Datenmodell haben

  • Organisationstypen, wie z.B. Buchungskreis, Werk oder Verkaufsorganisation

  • technisch orientierte Objekttypen, wie z.B. Text, Notiz, Workitem oder archiviertes Dokument

Sie können unter Beachtung von Namenskonventionen eigene Objekttypen definieren.

Zuordnung zwischen Objekttyp, Paket und Komponente

Jeder Objekttyp ist über sein Paket indirekt einer Anwendungskomponente zugeordnet. Objekttypen, die als lokale Objekte gespeichert worden sind, sind keiner Anwendungskomponente zugeordnet.

Beziehungen zwischen Objekttypen

Ein Objekttyp kann - unabhängig von seiner Zuordnung zu einem Paket und der daraus resultierenden Zuordnung zu einer Anwendungskomponente - verschiedene Beziehungen zu anderen Objekttypen eingehen:

Vererbung

erbt von

Beziehung zwischen Objekttypen, mit der gemeinsame Attribute und Methoden von Supertypen automatisch an Subtypen weitergegeben werden.

Der vererbende Objekttyp ist der Supertyp. Der Subtyp erbt die Attribute und Methoden vom Supertyp. Das mit den Attributen und Methoden verbundene Implementierungsprogramm des Supertyps wird referenziert. Geerbte Attribute und Methoden können beim Subtyp überdefiniert werden. Allerdings darf dabei die Schnittstelle nur erweitert werden.

vererbt an

Wenn die Attribute und Methoden des Supertyps bekannt sind, brauchen im zugehörigen Subtyp nur die Abweichungen (Änderungen und Erweiterungen) beschrieben zu werden. Alle anderen einmal definierten Attribute und Methoden werden wiederverwendet, was einen reduzierten Implementierungsaufwand zur Folge hat. Als Nebeneffekt sinkt die Fehlerwahrscheinlichkeit bei nachträglichen Änderungen.

Bei dieser Vererbung hat der Subtyp die gleichen Schlüsselfelder wie sein Supertyp, aber einen erweiterten funktionalen Umfang.

Komposition

ist enthalten in

"Ist-Teil-von"-Beziehung zwischen Objekttypen.

Beispiel Beispiel

Der Objekttyp Auftragsposition "ist Teil vom" Objekttyp Auftrag.

Der Objekttyp Auftrag ist dann der Aggregattyp vom Objekttyp Auftragsposition.

Ende des Beispiels.

enthält

Bei der Komposition hat der "Ist-Teil"-Objekttyp normalerweise einen gegenüber dem Aggregattyp erweiterten Schlüssel (Beispiel: Schlüssel des Auftrags plus Position) und einen völlig anderen funktionalen Umfang.

Weitere Informationen über die Pflege dieser Beziehung finden Sie unter Interface Aggregat.

Implementierung von Interfaces

implementiert

Beziehung, die ausgedrückt, welche Objekttypen ein Interface unterstützen.

wird implementiert von

Um diese Beziehung zu pflegen, müssen die entsprechenden Interfaces als Objekttypkomponenten eingetragen sein.

Assoziation

wird referenziert

Beziehung zwischen Objekttypen, die sich dadurch ergibt, dass ein Attribut als Objektreferenz einen anderen Objekttyp referenziert.

referenziert

Beispiel Beispiel

Der Objekttyp Kunde wird im Attribut Auftraggeber des Objekttyps Kundenauftrag referenziert.

Ende des Beispiels.