Dokumentation zur VorgehensweiseDruck- und Archivierungsangaben ermitteln

Vorgehensweise

Wenn ein ABAP-Programm eines Hintergrund-Jobs Listenausgabe generiert, wird diese Ausgabe in einem Spool-Auftrag im SAP-Spool-System abgelegt.

Sie können die Verarbeitung des Spool-Auftrags mit GET_PRINT_PARAMETERS definieren. Sie können entweder Ihre eigenen Druck- und Archivierungsoptionen im nichtinteraktiven Modus angeben oder Ihren Benutzern das Standarddialogfenster für Druck- und Archivierungsoptionen anzeigen.

Ein Programmbeispiel finden Sie unter Programmbeispiel: Deklarationen, Einrichtung und Druckangaben.

Hinweis Hinweis

Sie können die Daten in den von GET_PRINT_PARAMETERS gepflegten Strukturen für Druck und Archivierung nicht direkt ändern, sondern Sie müssen GET_PRINT_PARAMETERS verwenden, um diese Strukturen zu füllen.

Ende des Hinweises
Weitere Einzelheiten zu Druck- und Archivierungsangaben

Sie sollten einen Aufruf von GET_PRINT_PARAMETERS in jedes Programm integrieren, das in Produktivsystemen zur Einplanung von Jobs verwendet wird.

Zu dieser Grundregel bestehen folgende Ausnahmen:

  • Programme zur Einplanung von Jobs, die keine Ausgabe erzeugen (kein WRITE-Schlüsselwort)

    Beispiel Beispiel

    Soll das Programm einen Job einplanen, der lediglich Datenbankänderungen durchführt, muss GET_PRINT_PARAMETERS nicht aufgerufen werden.

    Ende des Beispiels.
  • Testprogramme

    Für die Ausführung von Testprogrammen muss GET_PRINT_PARAMETERS nicht aufgerufen werden.

Wenn Sie GET_PRINT_PARAMETERS nicht angeben, verwendet das Spool-System Standardwerte für die Ausgabe. Das Zielausgabegerät sowie die Spool-Auftragsangaben richten sich nach den Festwerten im Benutzerstammsatz des Benutzers, der den Job eingeplant hat. Die Ausgabe wird mit 80 Zeichen pro Zeile und 59 Zeilen pro Seite aufbereitet. Diese Standardwerte stimmen jedoch nicht unbedingt mit den Anforderungen der Ausgabe überein. So könnte für die Ausgabe beispielsweise eine andere Zeilenlänge erforderlich sein.

Wenn Sie GET_PRINT_PARAMETERS aufrufen, müssen Sie festlegen, dass der Funktionsbaustein im BATCH-Modus ausgeführt werden soll. Weiterhin müssen Sie den Namen des Reports angeben, der im jeweiligen Job-Step ausgeführt werden soll. Der Funktionsbaustein sucht im Report nach den Angaben für LINE-SIZE und LINE-COUNT im Schlüsselwort REPORT. Unter Berücksichtigung dieser Angaben (falls vorhanden) und des Zielausgabegerätes wählt GET_PRINT_PARAMETERS dann die passende Aufbereitung für die Ausgabe. Wenn der Benutzer das Ausgabegerät interaktiv festlegt, zeigt der Funktionsbaustein ein Dialogfenster an, in dem die gewählte Aufbereitung bestätigt werden muss.