Schritt 2: ICF-Service anlegen 
Wenn Sie Schritt 1: Internet-Service und Template generieren erfolgreich durchgeführt haben, müssen Sie nur noch in diesem zweiten Schritt einen ICF-Service anlegen, der Ihren Internet Service mit einem HTTP-Zugriffspfad verknüpft.
Hinweis
Anstatt einen ICF-Service von Hand anzulegen, können Sie auch einen der von SAP ausgelieferten Services kopieren und müssen anschließend nur die GUI-Settings anpassen. Orientieren können Sie sich an den Beispiel-Services itsmobile00 und itsmobile01, die Sie in der Transaktion SICF in folgendem Pfad finden: /sap/bc/gui/sap/its/test/mobile/.
Bevor Sie eigene ICF-Services generieren und testen, sollten Sie prüfen, ob die ausgelieferten Testservices itsmobile00 und itsmobile01 lauffähig sind. Mit diesen Services können Sie z. B. überprüfen, ob eine Anmeldung auf Ihrem SAP Web AS über HTTP möglich ist und ein HTTP-Plugin/ICMAN konfiguriert ist. Weitere Informationen finden Sie unter Testservices aufrufen.
Gehen Sie wir folgt vor, um einen ICF-Service anzulegen:
Öffnen Sie die Transaktion SICF und suchen Sie sich einen Pfad für Ihren Service aus.
Legen Sie entweder einen neuen Service an oder kopieren Sie, wie im obigen Hinweis empfohlen, einen der von SAP ausgelieferten ICF-Services an die von Ihnen ausgewählte Stelle.
Verwenden Sie dabei als Servicenamen den gleichen Namen, den Sie auch beim Anlegen des Internet-Service in Schritt 1 verwendet haben.
Beispiel
Ihr Internet Service in der SE80 heißt MYTEST und Sie möchten, dass der Service unter dem Pfad /test/services erreichbar ist. Dazu müssen Sie in der Transaktion SICF die Knoten /test und /services und den Service MYTEST anlegen. Die URL lautet dann /test/services/MYTEST.
Wenn Sie mit einer Kopie eines von SAP ausgelieferten ICF-Service arbeiten, sind die im Folgenden aufgeführten Einstellungen bereits vorhanden und Sie können mit Schritt 10 fortfahren.
Wenn Sie den Service neu anlegen, fahren Sie fort mit Schritt 4.
Doppelklicken Sie auf Ihren ICF-Service, um die ICF-Servicekonfiguration zu öffnen.
Tragen Sie auf der Registerkarte Handler-Liste den ITS-Handler CL_HTTP_EXT_ITS ein.
Aktivieren Sie auf der Registerkarte Service-Daten die GUI-Anbindung. Wählen Sie dazu Ja in der Drop-Down-Liste des zugehörigen Felds aus.
Wählen Sie auf derselben Registerkarte GUI-Konfiguration und machen Sie folgende Einträge in der GUI-Konfiguration:
Parameter |
Wert |
Detail |
~ITSMOBILE |
1 |
Definiert den Service als mobilen Service und setzt die entsprechenden ITS-Standards. |
~TRANSACTION |
<Ihre Transaktion> |
Gibt die auszuführende Transaktion an. |
~THEME |
<Ihr Thema> (z. B. 99) |
Gibt die gewünschte Ausprägung Ihres Service an. |
Stellen Sie für den Service die Login-Klasse CL_MOBILE_SYSTEM_LOGIN ein, die speziell auf die kleinere Display-Größe mobiler Geräte ausgerichtet ist. Aktivieren Sie dazu auf der Registerkarte die Option Systemanmeldung und wählen Sie Konfiguration. Stellen Sie sicher, dass im Teilfenster Auswahl Einstellungen die Option Definiere service-spezifische Einstellungen aktiviert ist. Wählen Sie danach im Teilfenster Layout und Ablauf der Anmeldung die Option Benutzerspezifisch und geben Sie die Klasse CL_MOBILE_SYSTEM_LOGIN ein.
Sichern Sie Ihre Eingaben und gehen Sie zurück zum Bildschirm Pflege der Services.
Aktivieren Sie den Service über das Kontextmenü.
Wählen Sie anschließend im selben Kontextmenü Service testen.
Der Browser sollte mit Ihrem Service gestartet werden.
Sie haben einen ICF-Service angelegt, der Ihren in Schritt 1 angelegten Internet-Service mit einem HTTP-Zugriffspfad verknüpft. Jetzt kann Ihr Internet Service über den Browser des mobilen Geräts aufgerufen werden.
Die mit Schritt 1 und 2 generierten HTML-Templates basieren auf zwei von SAP gelieferten Standardservices (ITSMOBILE und ITSGENMOBILE).
Wenn die von den Standardservices generierten Templates nicht Ihren Ansprüchen genügen, haben Sie die Möglichkeit diese anzupassen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Schritt 3 (optional): Manuelle Anpassungen vornehmen.