Dokumentation zur VorgehensweiseStandardaufgabe anlegen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Zum Anlegen einer neuen Standardaufgabe kopiert man eine bereits bestehende Aufgabe. Als Beispiel dient hier die Standardaufgabe 7947 "MATMAS_Error".

Vorgehensweise

Vom SAP-Einstiegsbildschirm aus navigieren Sie über die Menüpunkte   Werkzeuge   Business Workflow   Entwicklung   zum Business Workflow-Entwicklungsbildschirm.

  1. Um eine Standardaufgabe anzulegen, wählen Sie   Definitionswerkzeuge   Aufgaben/ Aufgabengruppen   Kopieren  .

  2. Geben Sie für den Aufgabentyp TS und für die Aufgabe 7947 ein und wählen Sie dann   Aufgabe   Kopieren  .

  3. Tragen Sie im folgenden Dialogfenster Standardaufgabe im Gruppenrahmen Beschreibung Ihr Objektkürzel (XAMPLE_Error) und Ihre Objektbezeichnung (XAMPLE input error) ein und klicken Sie auf das Kopiersymbol.

  4. Tragen Sie im folgenden Dialogfenster Objektkatalogeintrag anlegen Ihr Paket ein und wählen Sie dann Sichern.

  5. Merken Sie sich die Nummer der Aufgabe, die Sie erstellt haben (99900000)

Bearbeitung der neuen Aufgabe
  1. Wählen Sie   Definitionswerkzeuge   Aufgaben/ Aufgabengruppen   Ändern  .

  2. Löschen Sie die auslösenden Ereignisse:

    • Wählen Sie Auslösende Ereignisse.

    • Klicken Sie auf das Ereignis inputErrorOccurred und löschen Sie es über   Bearbeiten   Ereignis löschen  .

    • Wählen Sie Zurück.

  3. Löschen Sie die beendenden Ereignisse:

    • Wählen Sie Beendende Ereignisse.

    • Klicken Sie auf das Ereignis inputFinished und löschen Sie es über  Bearbeiten   Ereignis löschen  .

    • Wählen Sie Zurück.

  4. Ersetzen Sie die Anwendungskomponente HLA0006031 mit der Anwendungskomponente Ihrer Eingangsverarbeitung.

    Hinweis Hinweis

    Dies dient der Dokumentation und zum Suchen von Aufgaben, die für eine gegebene Anwendungskomponente geeignet sind

    Ende des Hinweises
  5. Ersetzen Sie den Objekttyp IDOCMATMAS mit Ihrem neu angelegten Objekttyp (IDOCXAMPLE).

  6. Fügen Sie das für Ihren Objekttyp gültige auslösenden Ereignisse hinzu:

    • Wählen Sie Auslösende Ereignisse.

    • Wählen Sie Ereignis einfügen.

    • Geben Sie im folgenden Dialogfenster Ihren Objekttyp (IDOCXAMPLE) ein und wählen Sie über F4 auf dem Feld Ereignis das Ereignis inputErrorOccurred.

    • Wählen Sie Datenfluss-Definition.

    • Tragen Sie &_EVT_OBJECT& im Feld _WI_Object_Id ein.

    • Tragen Sie &EXCEPTION& im Feld Exception ein.

    • Sichern Sie die Eingaben

    • Wählen Sie   Springen   Ereigniskopplung   und betätigen Sie die Schaltfläche Aktivieren.

    • Wählen Sie zweimal Zurück.

  7. Fügen Sie das für Ihren Objekttyp geltende beendende Ereignis hinzu:

    • Wählen Sie Beendende Ereignisse.

    • Wählen Sie Ereignis einfügen.

    • Geben Sie im folgenden Dialogfenster Ihren Objekttyp (IDOCXAMPLE) ein und wählen Sie über F4 auf dem Ereignisfeld das Ereignis inputFinished. Wählen Sie über F4 auf dem Feld Element das Element _WI_OBJECT_ID.

    • Wählen Sie Zurück.

      Hinweis Hinweis

      Die Pflege der Datenfluss-Definition ist für dieses Ereignis nicht erforderlich.

      Ende des Hinweises
  8. Sichern Sie Ihre Änderungen:

    • Wählen Sie Sichern.

Prüfung der Einstellungen

Alle Angaben sollten nun korrekt kopiert worden sein. Um sicher zu sein, prüfen Sie die folgenden drei Einstellungen:

  1. Prüfen Sie die Objektanbindung:

    • Wählen Sie Datenfluss OM.

    • Dem Feld Exception sollte nun &EXCEPTION& zugeordnet sein.

    • Wählen Sie Zurück.

  2. Prüfen Sie die Default-Rolle:

    • Wählen Sie Default-Rollen.

    • Die Standardrolle für den Bearbeiter sollte 134 sein. Damit stellen Sie sicher, dass die Zahl der Empfänger über die Eingangspartnervereinbarung eingeschränkt wird.

    • Wählen Sie Datenflusseditor. Dem Parameter IDocNumber sollte &_WI_OBJECT_ID& zugeordnet sein.

    • Wählen Sie zweimal Zurück.

  3. Prüfen Sie den Text des Workitems:

    • Wählen Sie Workitemtext...

    • Der im folgenden Dialogfenster erscheinende Workitem —Text sollte zwei Einträge haben:

      &_WI_Object_Id.ShortMessage&:

      Dieser Eintrag stellt sicher, dass die ersten 50 Zeichen im Workitem-Text (die die ersten 50 Zeichen des Fehlerkurztextes bilden) das IDoc-Attribut "ShortMessage" enthalten.

      &_WI_Object_Id.ApplicationObjectID&:

      Dieser Eintrag stellt sicher, dass der restliche Workitem-Text (der sich aus der Kennung des im IDoc enthaltenen Anwendungsobjekts bildet) das IDoc-Attribut "ApplicationObjectID" enthält. Im Falle von MATMAS ist dies die Materialnummer. Das Attribut verwendet das ALE-Verknüpfungsobjekt.

    • Wählen Sie Zurück.

    Hinweis Hinweis

    Die Zuordnung eines Bearbeiters zu einem Workitem geschieht über das Customizing des SAP Business Workflow. Diese Funktionen finden Sie über die Transaktion PPOMW (Organisation und Besetzung (WF) ändern).

    Ende des Hinweises