Grundlagen 
Ein IDoc besteht aus einem Kontrollsatz der Struktur edidc und einem oder mehreren Datensätzen der Struktur edidd. Der Kontrollsatz ist eine Art Briefumschlag. In ihm stehen Sender und Empfänger des IDocs sowie Informationen
zur Art der Nachricht. Die Datensätze enthalten die Nutzdaten des IDocs als unformatierte Zeichenketten.
Um ein IDoc an die ALE-Schicht übergeben zu können, muss eine Feldleiste der Struktur edidc und eine interne Tabelle der Struktur edidd aufgebaut werden. Mit diesen wird dann der Funktionsbaustein MASTER_IDOC_DISTRIBUTE aufgerufen.
Der Baustein übernimmt das Abspeichern auf die Datenbank und falls notwendig den Anstoß des Versandes.
Alle ALE-Nachrichtenflüsse sind im ALE Verteilungsmodell abgelegt. Das Verteilungsmodell ist die zentrale steuernde Instanz für ALE. Die Anwendung kann bereits vor dem Erstellen des IDocs das Verteilungsmodell abfragen. Das ist sinnvoll, wenn die Tatsache, dass ein IDoc erstellt wird, auf die Anwendung Einfluss nimmt. Da man sich das Aufbauen der internen Tabelle für das IDoc sparen kann, wenn im Verteilungsmodell kein Nachrichtenfluss gepflegt ist, kann dies auch die Performance verbessern.
Die ALE-Schicht fragt auf jeden Fall das Verteilungsmodell ab. Wenn der Empfänger nicht von der Anwendung mitgegeben wird, werden alle Empfänger ermittelt und für jeden ein IDoc erstellt. Wenn der Empfänger von der Anwendung mitgegeben wird, wird gegen das Verteilungsmodell geprüft, ob er laut Verteilungsmodell berechtigt ist. Aufgrund der Filtereinstellungen im Verteilungsmodell können in der ALE-Schicht auch Teile des IDocs weggeschnitten werden.