Dokumentation zur VorgehensweiseEingangs-Vorgangscode anlegen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

Vorgehensweise

Den Eingangs-Vorgangscode können Sie sich als den Namen denken, der die Verarbeitungsverfahren eines eingehenden IDocs bezeichnet, z.B. die Attribute des Vorgangscodes. Ein Vorgangscode hat folgende Attribute:

  • Verarbeitungstyp (z.B. soll der Funktionsbaustein im Eingang sofort aufgerufen werden oder sollte ein Workflow oder Workitem gestartet werden?)

    Standard: "ALE, function module called directly"

  • Name des Funktionsbausteins im Eingang

  • Attribute für die Fehlerverarbeitung (Objekte und Ereignisse; siehe Abschnitt über Objekte etc. für die Fehlerbehandlung)

  • der für ALE-Links verwendete Anwendungsobjektyp

    der vom Funktionsbaustein im Eingang erstellte oder geänderte Objekttyp. Beispiel: Ein eingehender ORDERS IDoc, der eine Kundenbestellung enthält, erstellt einen Kundenauftrag im empfangenden SAP-System. Der Anwendungsobjekttyp ist BUS2032, der Objekttyp für Kundenaufträge im BOR (Business Object Repository).

  • das auszulösende Anwendungsereignis (wird im Abschnitt über fortgeschrittene Techniken erklärt)

    wird normalerweise nicht verwendet.

    Beispiel Beispiel

    Als Beispiel sehen Sie sich den Vorgangscode MATM an, der für Materialstammdaten verwendet wird.

    Ende des Beispiels.

Namenskonvention

Die Namenskonvention für Vorgangscodes besagt, dass die ersten vier Buchstaben des Nachrichtentyps, auf den er sich bezieht, verwendet werden sollen.

Beispiel Beispiel

MATM für Nachrichtentyp MATMAS; sollte es zu Überschneidungen kommen, verwenden Sie die ersten drei Buchstaben und eine Zahl, z.B. MAT1. In unserem Fall würde der Vorgangscode XAMP heißen.

Ende des Beispiels.