Alert-Container
Der Alert-Container dient zum Austausch von (anwendungsspezifischen) Variablen, z. B. dem Buchungskreis oder der Materialnummer, zwischen den lokalen Systemen (Alert-Provider) und dem zentralen Alert-Server. Er stellt somit die Schnittstelle zwischen der Anwendung, die einen Alert auslöst, und dem zentralen Alert-Framework dar.
Wenn Sie anwendungsspezifische Variablen in Ihrer Container-Definition verwenden, so stellen Sie die Werte für diese Variablen bereit, indem Sie sie als Name-Wert-Paare in den Container schreiben. Diese werden anschließend vom Alert-Framework auf dem zentralen System interpretiert. Der Laufzeitcontainer wird als interne Tabelle der Struktur SWCONT implementiert. Dabei sind nur die Spalten Elementname
und Wert
relevant.
Achtung
Beim Füllen des Containers erfolgt keine Überprüfung, ob die eingetragenen Elemente und der Datentyp ihrer Werte mit der Containerdefinition in Einklang stehen. Sie müssen selbst darauf achten, dass die Elementnamen und die Datentypen, die Sie verwenden, der Definition entsprechen.
Achtung
Aufgrund technischer Einschränkungen zwischen dem Workflow-Container und SAPscript werden nur die ersten 80 Zeichen eines Containerelements berücksichtigt, wenn die Variablen zur Laufzeit ersetzt werden.
Weitere Informationen zur allgemeinen Verwendung von Containern finden Sie unter Makrobefehle zum Bearbeiten eines Containers in der Dokumentation zu SAP Business Workflow
.
Neben dem Austausch anwendungsspezifischer Variablen nutzt das Alert-Framework den Alert-Container zum Austausch interner Informationen. Zu diesem Zweck werden die folgenden Variablen benutzt.
Name |
Bedeutung |
Typisierung |
_ALERT_RECIPIENTS |
Empfängerliste |
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_ALERT_ACTIVITIES |
Folgeaktivitäten |
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_ALERT_EXPIRATION |
Verfallszeit (Zeitstempel) |
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_ALERT_DYNAMIC_SHORTTEXT |
Kurztext |
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_ALERT_DYNAMIC_LONGTEXT |
Langtext |
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_EVT_OBJECT |
auslösendes Objekt |
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_ALERT_LOGICAL_SYSTEM |
logisches System, in dem der Alert ausgelöst wird |
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Hinweis
Stellen Sie beim Definieren eigener Variablen sicher, dass keine Namenskonflikte auftreten. Die Namen der Variablen, die intern vom Alert-Framework verwendet werden, beginnen alle mit einem Unterstrich.
In manchen Fällen ist es empfehlenswert, intern verwendete Variablen direkt in den Container zu schreiben. Möchten Sie beispielsweise URLs als Folgeaktivitäten an das Alert-Framework übergeben, können Sie stattdessen eine interne Tabelle der Struktur SALRTSACTI füllen und die Tabelle mit dem Elementnamen _ALERT_ACTIVITIES in den Container schreiben.
Hinweis
Sie finden Konstanten für Standardelemente des Alert-Containers im Include <ALRT01>.
Der Alert-Container ist die Hauptkomponente der Schnittstelle zwischen dem Alert-Provider (der auslösenden Anwendung) und dem zentralen Alert-Server.