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Vorgehensweisen Anwendungsdaten über Anwendungskontext übergeben  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Bei dieser Variante liegt die Implementierung des Kontextes vollständig in der Hand der Anwendung. Das BRF liefert praktisch keine Unterstützung. Grundidee ist, dass der Kontext im Ereignisobjekt abgespeichert wird. Das System stellt die Kontextfelder dann über einen Datenquellenbaustein dem BRF zur Verfügung.

Vorgehensweise

...

       1.      Implementieren Sie eine technische Darstellung Ihres Kontextes in einer Unterklasse von CL_EVENT_BASE_BRF.

Ein einfaches Beispiel hierfür ist CL_EVENT_FLIGHT. Der Kontext ist hier gemäß einer DDIC-Struktur definiert.

       2.      Legen Sie eine Ereignisart an, in die diese Unterklasse als implementierende Klasse eingetragen ist.

       3.      Legen Sie ein Ereignis von der in Schritt 2 angelegten Ereignisart an (siehe auch Ereignis beim BRF registrieren).

       4.      Legen Sie einen Datenquellenbaustein.

Verwenden Sie BRF_FLIGHT_CONTEXT_GET als Muster (siehe auch Anwendungsdaten über Datenquellen an BRF übergeben).

       5.      Registrieren Sie den Datenquellenbaustein zusammen mit der zugrunde liegenden DDIC-Struktur beim BRF.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

                            a.      Rufen Sie die Transaktion BRF auf.

                            b.      Wählen Sie Hilfsmittel  Datenquellen.

                            c.      Wählen Sie im Feld Status den Eintrag aktiv aus.

                            d.      Wählen Sie im Feld Tab/Strkt. den Eintrag Struktur aus.

                            e.      Geben Sie als Version 0 ein.

       6.      Legen Sie für jedes Feld der Struktur einen Ausdruck an

       7.      Jeder Ausdruck muss von der Art einfache Werteanforderung (implementierende Klasse 0SM001) sein. Damit können Sie jedes Feld des Kontextes dem BRF zugänglich machen

 

Beachten Sie hierbei Folgendes:

      Diese Variante stellt einen Kontext dar, der auf einer DDIC-Struktur basiert.

Da eine solche Variante in vielen Anwendungen vorkommt, stellt SAP mittlerweile einen BRF-Standard-Kontext zur Verfügung. Im Standard-Kontext müssen Sie Kontexte, die nur auf einer DDIC-Struktur basieren, nur noch konfigurieren. Sie müssen aber keine Klassen mehr ableiten, und keine Datenquellbausteine implementieren und registrieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Anwendungsdaten über BRF-Standard-Kontext übergeben.

      Wenn Ihr Kontext keinen Bezug zu einer DDIC-Struktur hat, haben Sie immer noch folgende Möglichkeiten:

       Sie implementieren eine Ausdrucksart, die den Zugriff auf Ihre eigenen Kontextfelder ermöglicht (sowohl Konfiguration als auch Laufzeit).

       Sie definieren für jedes Kontextfeld einen Ausdruck von der Art Funktionsbaustein als Ausdruck (implementierende Klasse 0CF001), und einen oder mehrere Funktionsbausteine, die den Zugriff dann tatsächlich durchführen.

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