Empfehlungen zur Definition von
Queries
Die Art und Weise der Definition von Queries hat einen direkten Einfluss auf die Performance bei der Analyse von Daten.
Die folgenden Empfehlungen helfen Ihnen dabei, Performanceaspekte bei der Querydefinition zu berücksichtigen:
● Bei großen Datenvolumina sollten Sie Aggregate oder den SAP NetWeaver BI Accelerator verwenden.
● Bei einer Verwendung von DataStore-Objekten und InfoSets in Queries ist die Performance nicht so gut wie bei der Verwendung von InfoCubes.
● Die Antwortzeiten einer Query sind schneller, wenn sie stark aggregierte Werte anzeigt, die dann mittels freier Merkmale weiter aufgerissen werden können. Nehmen Sie daher möglichst wenige Merkmale in die Zeilen und Spalten.
● Definieren Sie berechnete und eingeschränkte Kennzahlen in der Querydefinition statt lokal in der ausgeführten Query.
● Halten Sie das zu erwartende Query-Ergebnis möglichst klein (maximal 1000 Zeilen).
● In Web Applications beeinträchtigt die Verwendung von Grafiken die Laufzeit der Query.
● Wenn möglich sollten alle Berechnungen, die vor der Aggregation durchgeführt werden sollten (wie z.B. die Währungsumrechnung), schon während des Datenladens ausgeführt werden.
● Unterdrücken Sie die Ergebniszeilen, wenn Sie sie nicht benötigen.
● Schränken Sie Zeitmerkmale ein, idealerweise zum aktuellen Wert.
● Nutzen Sie die Möglichkeiten des Caching. Verwenden Sie den OLAP-Cache für BEx Anwendungen. Verwenden Sie den MDX-Cache, um BEx Queries im Hintergrund vorzuberechnen, welche als Datenlieferant für andere Anwendungen dienen.