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 Produktabhängige Raten

Verwendung

Diese Funktion nutzen Sie, wenn Sie Materialien mit unterschiedlichen Raten produzieren möchten. Die Taktterminierung übersteuert dann die Produktionsrate bei diesen Materialien mit der produktabhängigen Rate. Alle Materialien, für die Sie keine produktabhängige Rate angegeben haben, terminiert das System weiterhin mit der Produktionsrate.

Hinweis Hinweis

Wenn Sie mit einer Linienhierarchie mit Abtaktung arbeiten, können Sie in der Abtaktung einen Modell-Mix angeben. Produktabhängige Raten sind daher für diesen Prozeß nicht vorgesehen.

Ende des Hinweises

Integration

Die Produktplantafel im APO-System berücksichtigt die produktabhängigen Raten bei der Taktterminierung. Die Modell-Mix-Planung dagegen kann die produktabhängigen Raten nicht verwenden.

Voraussetzungen

Sie haben in der Linienressource eine Definition der produktabhängigen Raten angelegt und diese Definition im Register Standardkapazität der Linienressource zugewiesen. Produktabhängige Raten definieren Sie, indem Sie die Funktionstaste Definition wählen und anschließend im Register Materialabhängige Raten eine Bezeichnung für die Rate, das betroffene Produkt und einen Faktor angeben.

Funktionsumfang

  • Mit der produktabhängigen Rate übersteuern Sie bei der Taktterminierung die Produktionsrate für ein bestimmtes Material. Da die Produktionsraten zeitabhängig sind, geben Sie die produktabhängigen Raten zunächst in Relation zu der zeitunabhängigen, Basisrate als einen Faktor an. Für die Taktterminierung errechnet das System die produktabhängige Rate, indem es zunächst die Produktionsrate der Periode ermittelt und diese mit dem produktabhängigen Faktor multipliziert. So erreichen Sie, daß die produktabhängigen Raten immer im Verhältnis an die aktuelle Produktionsrate der Linie angepaßt werden.

  • Sie können für ein Material eine beliebige produktabhängige Rate angeben, die größer oder kleiner als die Basisrate sein kann.

Beispiel

Das Beispiel zeigt, wie das System den produktabhängigen Faktor abhängig von der Periode mit der Produktionsrate multipliziert.