Administration des Knowledge-Management-SystemsLocate this document in the navigation structure

Die folgende Dokumentation beschreibt die Administrationsaufgaben, die Sie im Rahmen der folgenden Aufgabenbereiche im Knowledge Management ausführen:

  • Initiale Konfiguration
  • Systemadministration
  • Content Administration

Ebenso erhalten Sie Informationen zu den Aufgaben und Konzepten der Datenarchivierung von Knowledge Management und Collaboration (KMC) sowie zur Konfiguration der Sicherheit und zum technischen Betrieb von Knowledge Management.

Voraussetzungen

Um die aufgeführten Administrationsaufgaben durchführen zu können, müssen Ihnen bestimmte Rollen zugeordnet sein:

Aufgabenbereiche und zugeordnete Rollen (Standardauslieferung)

Aufgabengebiet Zugeordnete Rolle

Initiale Konfiguration, Systemadministration

Superadministrator oder Systemadministrator

Content-Administration

Superadministrator oder Content-Administrator

Hinweis

Sie können die Aufgabenbereiche delegieren. Weitere Informationen finden Sie im Portal-Administrationsleitfaden unter Delegating Administration Tasks .

Vorgehensweise

Aufgaben der Minimal-Konfiguration durchführen

Nach dem Abschluss der Installation müssen Sie die Basiskonfiguration durchführen, um grundlegende Funktionen innerhalb des Systems zu aktivieren. Die beschriebenen Konfigurationsaufgaben sind zur Vorbereitung des Systems für Benutzer unerlässlich. Weitere Informationen finden Sie unter Basiskonfiguration für Knowledge Management .

Administration des Knowledge-Management-Systems

Die Systemadministration umfasst die Systemkonfiguration und das Aufgabengebiet Monitoring, Protokollierung und Tracing. Die Systemkonfiguration beinhaltet Aufgaben, wie z. B. das Einrichten von Repositories, das Anlegen von Eigenschaften und die Anpassung der Benutzungsoberfläche. Die Werkzeuge im Aufgabengebiet Monitoring, Protokollierung und Tracing helfen Ihnen, fehlerhafte Konfigurationen und kritische Systemzustände zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Sie führen diese Aufgaben im iView Konfiguration durch. Um das iView Konfiguration aufzurufen, wählen Sie Systemadministration → Systemkonfiguration → Knowledge Management → Content Management. Weitere Informationen finden Sie unter Systemadministration .

Content-Administration

Die Content-Administration gewährleistet Zugriff auf folgende Inhalte:

  • Repositories, Ordner und Dokumente, die im KM integriert sind
  • KM-spezifische Portal-Inhalte wie iViews und Worksets

Sie finden diese Inhalte in der Einstiegsnavigation des Portals unter Content-Administration. Weitere Informationen finden Sie unter Content-Administration .

KMC-Daten (Knowledge Management und Collaboration archivieren

Die KMC-Daten, die nicht länger in den täglichen Geschäftsprozessen benötigt werden, sollten aus Kosten- und Leistungsgründen sowie für eine bessere Systemverfügbarkeit aus den KM-Repositorys entfernt werden. Aufgrund der gesetzlichen Anforderungen zur Datenhaltung können die Daten meist nicht einfach nur gelöscht werden, sondern müssen aus den KM-Repositorys entfernt und anschließend an einem Speicherort abgelegt werden, an dem sie bei Bedarf jederzeit abgerufen werden können.  Zu diesem Zweck stellt SAP die KMC-Archivierungslösung bereit. Weitere Informationen finden Sie unter Knowledge Management und Collaboration-Daten archivieren .

Sicherheit im Knowledge Management gewährleisten

Knowledge Management ermöglicht den Zugriff auf unternehmensinterne Personendaten, Informationen und Dokumente, die nicht allen Portalbenutzern gleichermaßen zugänglich sein dürfen. Einstellungen zur Datensicherheit verhindern den unbefugten Zugang und die Manipulierbarkeit der Daten. Weitere Informationen zur Benutzeradministration, zur Authentifizierung, zu Berechtigungen, zur Netzwerk und Kommunikationssicherheit sowie zur Datenspeicherungssicherheit etc. finden Sie im Sicherheitsleitfaden Knowledge Management .

Hinweis

Wir empfehlen Ihnen, anhand dieser allgemeinen Informationen aus dem Sicherheitsleitfaden Knowledge Management ein Handbuch zum täglichen Gebrauch zu erstellen, das den unternehmensspezifischen Anforderungen im Produktivbetrieb entspricht.