Feinplanungsstrategie Satz von Einstellungen, welche die
Feinplanung
von Vorgängen und Aufträgen in der
Produktions- und Feinplanung
steuern.
Mit einer Feinplanungsstrategie legen Sie fest, nach welchen Regeln und Vorgaben das System für Aufträge und Vorgänge Termine und Ressourcen festlegt, und welche Randbedingungen der Planung (z.B. Produkt- und Ressourcenverfügbarkeit) es dabei beachtet.
Von der Ein- oder Umplanung eines Vorgangs, den Sie gezielt für die Planung ausgewählt haben , können weitere Vorgänge betroffen sein. Damit die Planung konsistent bleibt, muß das System diese Vorgänge i.a. ebenfalls entsprechend planen oder anpassen . Die Ein- oder Umplanung eines Vorgangs kann also eine Kettenreaktion von Feinplanungsaktivitäten für betroffene Objekte auslösen.
Beispiel
Sie planen einen dringenden Vorgang auf einen anderen Termin um, an dem die Ressource schon belegt ist.
Wenn Sie in der Feinplanungsstrategie einen Einfüge- Planungsmodus eingestellt haben, muß das System auf der Ressource Vorgänge verschieben, um eine Lücke für den Vorgang zu schaffen (Planungsmodus Vorgang einfügen ), und um die neu entstandene Lücke zu schließen (Planungsmodus Einfügen eines Vorgangs mit Schließen der Lücken ).
Wenn Sie in der Feinplanungsstrategie eingestellt haben, daß das System bei der Umplanung des Vorgangs und der Nachbarvorgänge die zeitlichen Anordnungsbeziehungen oder die Pegging-Beziehungen zu den abhängigen Vorgängen einhalten muß, muß das System ggf. auch die abhängigen Vorgänge umplanen, damit diese Beziehungen nicht verletzt werden.
Mit den Strategieeinstellungen steuern Sie sowohl die Planung der ausgewählten Vorgänge, als auch die Folgeumplanungen der betroffenen Vorgänge. Entsprechend können die Strategieeinstellungen in folgende Gruppen eingeteilt werden: