
Für einen Block können Sie einen dynamischen Verarbeitungsmodus wählen. Anhand folgender Überlegungen können Sie entscheiden, welcher Modus für Ihren Anwendungsfall geeignet ist.
Dynamische Parallelität oder dynamische Sequenz?
Eine dynamische Parallelität verursacht einen hohen Ressourcenverbrauch, da für jeden Schleifendurchlauf ein Workitem erzeugt wird.
Dynamische Parallelität sinnvoll
Eine dynamische Parallelität ist sinnvoll, wenn Folgendes gilt:
Die Anzahl der parallelen Verarbeitungszweige ist kleiner als 999 (das mehrzeilige Tabellenelement, das in der dynamischen Parallelität verarbeitet wird, enthält weniger als 999 Zeilen).
In folgendem Beispiel ist eine dynamische Parallelität sinnvoll:
Sie möchten eine Message an mehrere Empfänger senden, auf die jeweiligen Antworten warten und diese unabhängig voneinander in einem eigenen Kontext bearbeiten. Zum Beispiel kann nach dem asynchronen Senden der Messages in der dynamischen Parallelität auf ein Acknowledgment oder eine betriebswirtschaftliche Bestätigung gewartet werden.
Dynamische Parallelität nicht sinnvoll
Eine dynamische Parallelität ist nicht sinnvoll, wenn Folgendes gilt:
Möchten Sie z. B. eine Message an mehrere Empfänger senden, jedoch nicht auf eine Antwort oder ein Acknowledgment warten, verwenden Sie statt einer dynamischen Parallelität eine dynamische Sequenz.
Prüfen Sie, ob Sie statt der dynamischen Parallelität eine dynamische Sequenz einsetzen können. Bei einer dynamischen Sequenz können Sie die maximale Anzahl der Verarbeitungszweige im Rahmen der absoluten Obergrenze einstellen (Transaktion SWPA). Die absolute Obergrenze beträgt 999 999.