Produktionsdatenstrukturen (PDS) für CDP und Blockplanung Produktionsdatenstrukturen werden aus den klassischen Stammdaten des R/3-Systems Stückliste und Arbeitsplan oder aus der iPPE generiert. Wenn Sie in SAP APO die Merkmalsabhängige Planung (CDP) oder Blockplanung einsetzen, können Sie Produktionsdatenstrukturen als Bezugsquelle für Stammdaten verwenden. Die Produktionsdatenstrukturen können Sie in SAP APO anzeigen, aber nicht ändern.
Sie haben im Integrationsmodell angegeben, dass Sie in SAP APO mit Produktionsdatenstrukturen (PDS) arbeiten werden.
Sie müssen für CDP und Blockplanung an den Produktionsdatenstrukturen keine besonderen Einstellungen vornehmen wie dies bei Produktionsprozessmodellen mit der Merkmalspropagierung der Fall ist. Wenn die Merkmale übereinstimmen, wird die Merkmalbewertung intern vom Bedarf (z.B. Kundenauftrag) an die CDP-relevanten Komponenten kopiert.
Beispiel
Einer Komponente ist das Merkmal
Laenge
zugeordnet. Das Merkmal
Laenge
ist auch in der Konfiguration enthalten. Dort wurde es mit
100
bewertet. Der Wert
100
wird an die Komponente kopiert.
Zu den CDP-relevanten Komponenten wird die Merkmalbewertung im LiveCache abgelegt und wird für das Pegging verwendet (siehe Pegging über Merkmale ).
Wenn eine Ressource blockplanungsrelevant ist, wird dies beim Generieren der Produktionsdatenstruktur erkannt. Bei der Übertragung eines Kundenauftrags wird der Wert des Merkmals aus der Konfiguration übernommen und die Aktivität im entsprechenden Block eingeplant.
Beispiel
Im ERP-System haben Sie einen Arbeitsplan angelegt mit den benötigten Vorgängen auf den Arbeitsplätzen.
In SAP APO haben Sie für die blockplanungsrelevanten Ressourcen Blöcke definiert.
Wenn in SAP APO aus den klassischen Stammdaten Stückliste und Arbeitsplan ein PDS generiert wird, erkennt das System die blockplanungsrelevanten Ressourcen.
Wenn ein Planauftrag in SAP APO übertragen wird, ordnet das System aufgrund der Merkmalbewertung die blockgeplante Aktivität dem entsprechenden Block zu.
BAdI
Erweiterung beim Auflösen der PP/DS-Produktionsdatensturktur
(
/SAPAPO/CULLRTOEXPL)
Merkmalsanforderungen für das Pegging können Sie über das BAdI
Erweiterung beim Auflösen der PP/DS-Produktionsdatenstruktur (/SAPAPO/CULLRTOEXPL)
festlegen. Über Merkmalsanforderungen können Sie für einen Bedarf einen zulässigen Wertebereich festlegen, so dass ihn das System mit Zugängen, die in diesem Wertebereich liegen, verrechnen kann.
Hinweis
Für die Integration der Merkmalsanforderungen in das ERP-System ist es notwendig, dass im ERP-System eine Klassifizierung in einer Klasse der Klassenart 023 vorhanden ist. Die Merkmalsanforderungen bilden Sie im ERP-System als Chargenselektionsmerkmale ab. Die Klasse der Klassenart 023 sollte den gleichen Namen wie die CDP-relevante Klasse der Klassenart 400 haben.
Für die Blockplanung sind nur Aktivitäten vom Typ
Produzieren
relevant. Wenn auch Aktivitäten anderen Typs (z. B. Rüstvorgänge) für die Blockplanung relevant sein sollen, können Sie im BAdI
/SAPAPO/CURTO_CREATE
die Methode
BLOCK_PLANNING_RELEVANCE
nutzen.
Um eine Produktionsdatenstruktur zu übertragen, wählen Sie im ERP-System (plug-in)
Um Produktionsdatenstrukturen in SAP APO anzuzeigen, wählen Sie
Die BAdIs für die Produktionsdatenstrukturen rufen Sie in SAP APO im Customizing unter auf..