HR-integrierte Personalbudgetplanung Die Planungsanwendung
HR-integrierte Personalbudgetplanung
vereinfacht den jährlichen Budgetierungsprozess für Personalausgaben, indem es ein Planungssystem (BW-BPS) zur Verfügung stellt, das eine Manipulation der HR-Daten ermöglicht und die dafürbenötigten Budgets automatisch errechnet.
Als Grundlage für die Planung werden die Organisationsstruktur inklusive der FTE-Werte (Kapazitäten), die Kostenverteilung und der prognostizierte Bedarf von Planstellen und Personen aus dem OLTP extrahiert. Zusätzlich können Durchschnittswerte der HR-Kosten im SAP Business Information Warehouse (SAP-BW) erfasst und bei der Planung berücksichtigt werden.
Aus diesen verschiedenen Datenquellen erfolgt eine Errechnung des für den HR-Bereich benötigten Budgets. Bei einer Manipulation der HR-Daten im BW-BPS Umfeld erfolgt eine automatische Aktualisierung des benötigten Budgets. Es ist möglich mehrere Szenarien parallel in Form von Planungsversionen durchzuspielen. Die endgültige Version kann über die bereits vorhandene Plandatenübernahme aus dem SAP-BW in das Budgetverwaltungssystem (BCS) übernommen werden.
Dieses Szenario soll dem Kunden einen ersten Eindruck vermitteln, wie die von SAP ausgelieferte Personalbudgetplanung nach dem Release NW 2004s BI Content Add-On 2 aussehen wird. Es wurde auf Grundlage der Business Planning and Simulation (BW-BPS) Technologie entwickelt, die zum nächsten Release durch die BI-integrierte Planung ersetzt werden wird. Da die Personalbudgetplanung zum naechsten Release mit dieser neuen Technologie entwickelt wird, stellt SAP für dieses Szenario zum Release NW 2004s BI Content Add-On 2 keinerlei Wartung oder Unterstützung bereit.
Kunden sollen dieses Szenario auf keinen Fall produktiv einsetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Albrecht Weiss (albrecht.weiss@sap.com) vom Solution Management des Public Sectors.
Aus Systemsicht lässt sich der Prozess wie folgt darstellen: Die Daten, die als Grundlage für die HR-integrierte Personalbudgetplanung verwendet werden sollen, werden aus dem HR-System des OLTP in die SAP BW InfoCubes 0PSM_C43, 0PSM_C45, 0PSM_C46 und 0PSM_C47 eingelesen (extrahiert). Diese InfoCubes enthalten Daten aus dem SAP HR, die für die HR-integrierte Personalbudgetplanung erforderlich sind, wie beispielsweise die Stellenanteile, die Kostenverteilungen für Personen und Planstellen und den Bedarf für Personen und Plansellen. Die Planung der neuen Daten erfolgt im SAP BW System (BW-BPS) auf Grundlage der Daten dieser InfoCubes. Aus diesen Plandaten wird dann der zu erwartende Budgetbedarf für die Personalausgaben errechnet und in dem InfoCube OPU_C31 im SAP BW gespeichert und zum Schluss erfolgt die Retraktion der Budgetdaten (nicht aber der HR-Daten!) aus dem SAP BW in das OLTP-System. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht den soeben geschilderten Zusammenhang:

Die ausgelieferte Planungsanwendung, die Sie als Vorlage für die HR-integrierte Personalbudgetplanung in Ihrer Organisation verwenden können, geht davon aus, dass die HR-relevanten Daten (Stellenanteile, Personalkosten und Kostenverteilung) dezentral je Organisationseinheit erfasst werden. Über die Extraktoren werden Vorschlagswerte für Stellenanteile, Personalkosten und Kostenverteilungen bereitgestellt.
Es können verschiedene Planungsszenarien parallel durchgespielt werden, beispielsweise ein Szenario für eine Lohnerhöhung von 3% und ein Szenario für eine Lohnerhöhung von 5%. Um die verschiedenen Szenarien unterscheiden zu können, werden die Daten in verschiedenen Versionen abgelegt. Die Vorschlagswerte für die Stellenanteile und die Kostenverteilung werden vom Administrator in die verschiedenen Versionen kopiert.
Hinweis
Soll eine Version vor weiteren Modifikationen geschützt werden, setzen Sie Datenscheibenein.