
SAProuter arbeitet mit einer Route-Permission-Tabelle, die zum Autorisieren der Route-Verbindung verwendet wird. Folgende Eigenschaften sind für die Route-Prüfung unbedingt erforderlich:
Quell-IP-Adresse
Ziel-IP-Adresse
Zielport
Anzahl vorheriger SAProuter-Hops
Anzahl verbleibender SAProuter-Hops
Während des Starts des SAProuter, wird die Route-Permission-Datei in einer internen Tabelle geladen. Die Berechtigung wird bei jeder angenommenen Verbindung nach dem Erhalten der Route-Daten geprüft. Administrative Requests werden abgelehnt, wenn sie nicht vom lokalen Host kommen. Info-Requests müssen ebenfalls über die Route-Tabelle autorisiert werden.
Die Berechtigungsprüfung arbeitet mit einem First-Match-Lookup, bei dem die erhaltenen Route-Daten mit der Route-Tabelle abgeglichen werden. Für einen erfolgreichen Abgleich müssen Quelladresse, Zieladresse und Port übereinstimmen.
Die Anzahl vorheriger und späterer Hops wird für die Berechtigung berücksichtigt, ist aber nicht entscheidend für die Übereinstimmung.
In der internen Tabelle, in der die Route-Tabelle gemappt ist, gibt es folgende Felder:
Typ (erlaubt oder verweigert)
SNC (Secure Network Communication erforderlich oder nicht)
Nativ (native Protokolle erlaubt oder nicht)
Vorherige Hops (maximale Anzahl an vorherigen Hops/SAProutern)
Spätere Hops (maximale Anzahl an folgenden Hops/SAProutern)
Quelladresse
Quelladressenmaske
Zieladresse
Zieladressenmaske
Alle Zielports (kein Port angegeben)
Zielport minimal
Zielport maximal
Kennwort (erforderliches Kennwort zum Erstellen der Route)
SNC-Name
Die Adressenmasken werden gesetzt, wenn in der Route-Datei ein Subnetz angegeben ist. Weitere Informationen zur Route-Tabelle finden Sie im Abschnitt Route-Permission-Tabelle. Beispiele für das Mappen von Dateieinträgen in die interne Tabelle finden Sie im Abschnitt Beispiele zu Route-Tabellen.