
Der globale Systemlastmonitor (Transaktion ST03G) zeigt Statistiksätze für ganze Landschaften an und dient damit der Analyse statistischer Daten sowohl von ABAP- als auch von Nicht-ABAP-Systemen. Mit diesen Daten können Sie die Systemlast der überwachten Komponenten sehr detailliert analysieren. Dabei ist der Monitor konsequent als eine Ein-Bild-Transaktion ausgelegt, so dass die Bedienung sehr intuitiv ist und Sie mit nur wenigen Mausklicks alle gewünschten Daten abfragen können.
Während Statisktiksätze eines ABAP-Systems nur Aktionen verfolgen können, die von ABAP-basierten Komponenten verarbeitet werden, können Sie mit DSRs (Distributed Statistics Records) Aktionen verfolgen, die über die Nicht-ABAP-Komponenten, die DSRs schreiben, verarbeitet werden. Dies funktioniert auch über Komponentengrenzen hinweg. Komponenten, die Statistiksätze schreiben, senden bei der Kommunikation mit anderen Komponenten Daten des Statistiksatzes mit (den sogenannten Reisepass), so dass auch über Komponentengrenzen hinweg z. B. der Verursacher einer Aktion oder der Datenfluss eines Geschäftsprozesses verfolgt werden kann.
Die DSRs werden zunächst lokal auf der jeweiligen Komponente gesichert und stündlich in ein Monitoring-System übertragen, wo die verdichteten Statistikdaten in einer Performance-Datenbank gesichert und regelmäßig reorganisiert werden.
Die Unterschiede zwischen funktionalem Trace und globalem Systemlastmonitor sind im Abschnitt Unterschied funktionaler Trace zu globalem Systemlastmonitor beschrieben.
Sie können im globalen Systemlastmonitor u. a. die folgenden Analysen durchführen:
Für alle diese Analysen gilt:
Siehe auch:
Bedienung des globalen Systemlastmonitors
Konfiguration/Selbstüberwachung des globalen Systemlastmonitors