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ProzessSNP-Stammdaten und -Zeitreihen pflegen

 

Die Aktualität der Stammdaten und Zeitreihen von Supply Network Planning (SNP) ist eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der Anwendungen im Supply Network Planning (SNP).

Zeitreihenkennzahlen in SNP werden SNP-Aggregaten zugeordnet, die bestimmte planungsrelevante Stammdatenkombinationen darstellen, z.B. Lokation und Produkt. Wenn ein Planungsbereich zum ersten Mal initialisiert wird, werden SNP-Stammdaten generiert, die gültige Kombinationen von APO-Stammdaten darstellen, und die entsprechenden Zeitreihen werden im liveCache erstellt. Änderungen in den APO-Stammdaten werden jedoch nicht sofort in den SNP-Stammdaten bzw. in den Zeitreihen im liveCache wiedergegeben. Verwenden Sie folgende Reports um sicherzustellen, dass Änderungen in SNP sichtbar sind:

  • Planungsbereich initialisieren (Transaktion /SAPAPO/TSINIT)

  • Konsistenzprüfung des Zeitreihennetzes (Transaktion /SAPAPO/TSCONS)

  • SNP-Zeitreihen reorganisieren (Report /SAPAPO/TS_LCM_REORG_SNP)

Voraussetzungen

Sie kennen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Speichermethoden in Absatzplanung und Supply Network Planning und wissen, welche Funktionen durch welche Speichermethoden unterstützt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Sicherung von Daten in DP und SNP.

Sie kennen die Funktion und den Zweck der folgenden Objekte:

Hinweis Hinweis

Um Zeitreihen verwenden zu können, benötigen Sie einen SNP-Planungsbereich, der Zeitreihenkennzahlen enthält. Weitere Informationen finden Sie unter Administration des Planungsbereichs. Wenn Sie Planungsbereiche ohne Zeitreihenkennzahlen verwenden (z.B. Planungsbereich 9ASNP02), sind die Schritte zum Aktualisieren und Prüfen der Zeitreihen für Sie nicht relevant.

Ende des Hinweises

Prozess

Die im CCMS integrierten Werkzeuge zur Überwachung der SNP-Stammdaten und -Zeitreihen helfen beim Festlegen des passenden Intervalls für die Durchführung der Aktualisierungs- und Wartungszyklen und beim Erkennen unerwarteter Alert-Situationen. Überwachungs-Alerts können Aktualisierungs- und Wartungszyklen einleiten.

Aktualisierungszyklus für Zeitreihen

Zweck des Aktualisierungszyklus ist es, die SNP-Stammdaten und -Zeitreihen an die Änderungen in den APO-Stammdaten anzupassen. Daher hängt das Intervall für den Aktualisierungszyklus von der Häufigkeit und dem Umfang der Stammdatenänderungen ab. Ein typisches Beispiel ist die Verwendung eines periodischen – meist täglichen – Imports von CIF-Stammdatenänderungen und die Durchführung des Aktualisierungszyklus für Zeitreihen unmittelbar nach dem CIF-Import.

Der Aktualisierungszyklus besteht aus folgenden Schritten:

  1. APO-Stammdatenänderungen

  2. Delta-Initialisierung von Planungsbereichen einschließlich

    • Aktualisierung der SNP-Queue

    • Aktualisierung der SNP-Stammdaten

    • Delta-Initialisierung von SNP-Zeitreihen

Weitere Informationen über die Aktualisierung von SNP-Queue- und -Stammdaten finden Sie unter Stammdatenqueues in Supply Network Planning (SNP) bearbeiten.

Wartungszyklus für Zeitreihen

Zweck des Wartungszyklus ist es, die Konsistenz von SNP-Stammdaten und -Zeitreihen zu überprüfen und mögliche Fehler zu beheben. Das Intervall für die Durchführung von Wartungsarbeiten hängt auch von der Häufigkeit und dem Umfang der Stammdatenänderungen ab. Ein typisches Beispiel ist die wöchentliche oder monatliche Durchführung der Konsistenzprüfung und die Reorganisation einmal pro Quartal oder Jahr.

Der Wartungszyklus besteht aus folgenden Schritten: