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  Berechtigung in der Absatzplanung und Supply Network Planning

Die Absatzplanung (DP) und Supply Network Planning (SNP) nutzen die SAP-Standardberechtigungsfunktionen, um den Zugriff auf Anwendungen zu steuern. Weitere Informationen über die Berechtigungsfunktionen finden Sie unter Identity-Management des Application Server ABAP .

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die in DP und SNP verwendeten Berechtigungsobjekte sowie über weitere Informationen zum Thema Berechtigungen in DP und SNP. Dabei werden Grundkenntnisse in diesem Zusammenhang vorausgesetzt.

Berechtigungsobjekte

Die im Folgenden aufgeführten Berechtigungsobjekte werden in DP und SNP verwendet. Für Kundenerweiterungen stehen sie ebenfalls zur Verfügung. Ausführlich beschrieben sind diese Objekte (insbesondere welche Felder in Verbindung mit entsprechenden Werten verfügbar sind) in der Online-Dokumentation zu der jeweiligen Pflegetransaktion.

Makros

C_APO_MAC – Ausführung von Makros

C_APO_ ADV - Pflege von Makros

C_APO_ADVN - Prüfung von Makronamen

Stammdaten

C_APO_LOC – Stammdaten, Lokation

C_APO_PROD – Stammdaten, Produkt

C_APO_RES – Stammdaten, Ressource

C_APO_TLAN - Transportbeziehungen

Planungsbereich, Planungsmappe

C_AP0_PB - Planungsmappe

C_APO_SEL3 – Selektionen in Planungsmappen

Hinweis Hinweis

Die Berechtigungsobjekte C_APO_SELE (Release 2.0) und C_APO_SEL2 (Release 3.0 bis Support-Package 9) sind noch im System verfügbar. Sie sind jedoch veraltet. Wenn C_APO_SEL2 einem Profil zugeordnet wurde, dann setzen Sie alle Feldwerte auf "*".

Ende des Hinweises

C_APO_IOBJ – Kennzahl

C_APO_CPY – Kopierfunktion bei der Datenumorganisation (Realignment)

C_APO_ RLG – Realignment, Realignment-Tabelle pflegen

Allgemeine Absatzplanung

C_APO_DPPR – Produkt

Im Gegensatz zu C_APO_PROD, das die Berechtigung für das Stammdatenobjekt Produkt prüft, prüft C_APO_DPPR gegen die Werte des Merkmals, das Sie als Produkt in der Basis-Planungsobjektstruktur definiert haben. Die Lokation ist bei der Berechtigungsprüfung nicht erforderlich; dies bedeutet, dass ein und derselbe Benutzer unabhängig von einer Lokation in DP und beschränkt auf eine Lokation in SNP arbeiten kann.

Prognose

CA_APO_PRPF – Prognoseprofil

CA_APO_TSID – Zeitreihen (Gewichtungsprofil etc.)

Promotion

C_APO_PROM – Promotion

Lebenszyklusplanung

C_APO_LIKE – Lebenszyklusprofil

DP- und SNP-Funktionen

C_APO_FUN – Funktionen in DP und SNP

Allgemeine APO-Funktionen

C_APO_MOD - Modell

C_APO_VERS - Version

Berechtigungsprüfungen für Merkmale in SAP NetWeaver Verwendungsart Business Intelligence (BI)

Weitere Informationen finden Sie unter BI-Berechtigungskonzept in der Absatzplanung verwenden .

Berechtigungsprüfungen in DP und SNP

Die Berechtigungsprüfungen in DP und SNP erfolgen für einzelne Datenobjekte über den Funktionsbaustein /SAPAPO/MCP_PERMISSION_CHECK2 und für einen Bereich (Tabelle) von Objekten, wie z.B Produkte, Lokationen oder Planungsmappen über /SAPAPO/MCP_PERMISSION_SELECT. Im zweiten Funktionsbaustein ist der erste enthalten.

Wenn Sie das Ergebnis der Prüfung anpassen oder Ihre eigene Berechtigungsprüfung programmieren möchten, so verwenden Sie dafür den User-Exit /SAPAPO/SAPLMCPR_015 in der Funktionsgruppe XDMUSER.

Interaktive Planung
Arbeiten mit Selektionen

Die Berechtigung für das Arbeiten mit Selektionen wird mit dem Objekt C_APO_FUN und den Funktionen C_SELCTION und C_SELORG geprüft. Wenn dem Benutzer die Funktion C_SELCTION nicht zugeordnet wurde, erscheint das Selektionssymbol bei Aufruf der Planungsmappe nicht. Folglich kann er den Shuffler nicht nutzen, um eigene Selektionen vorzunehmen, sondern muss mit vordefinierten Selektionen arbeiten.

Die Funktion C_SELORG berechtigt den Benutzer zur Selektionsverwaltung, d.h., er kann Selektionen sichern und sie Benutzern zuordnen.

Das System prüft die Berechtigung für diese beiden Funktionen, sobald der Benutzer die interaktive Planung aufruft.

Individuelle Selektionen

Um eine „freie“ Selektion vornehmen zu können, benötigt der Benutzer für die Funktionen C_SELE und S_SELE die Berechtigung durch das Objekt C_APO_FUN. Damit er eine gesicherte Selektion laden kann, benötigt er die Berechtigung für die Funktion S_SELE sowie für das Berechtigungsobjekt C_APO_SEL3 (C_APO_SEL2) und die entsprechende Selektion.

Bei der Übertragung der in der Selektion enthaltenen Objekte prüft das System zunächst die Berechtigung für die selektierte Version (C_APO_VERS). In der Absatzplanung erfolgen Berechtigungsprüfungen bei Selektionen des Standardsystems nur für die Objekte Version (C_APO_VERS), Produkt (C_APO_PROD) und Lokation (C_APO_LOC). In Supply Network Planning können Sie die Objekte Version (C_APO_VERS), Produkt (C_APO_PROD), Lokation (C_APO_LOC), Lokationsprodukt (C_APO_PROD), Ressource (C_APO_RES) und Transportbeziehung (C_APO_TLAN) prüfen. Zusätzliche Berechtigungsprüfungen, insbesondere für andere Merkmale der Selektion (z.B. für Verkaufsorganisation in der Absatzplanung) sind im Standardsystem nicht enthalten.

Sie können bei Bedarf zusätzliche Berechtigungsprüfungen über den User-Exit für Berechtigungen durchführen. Mit diesem User-Exit oder der BAdI-Methode SELECTION_CHECK (BAdI /SAPAPO/SDP_SELECTOR) können Sie z.B erreichen, dass ein Benutzer eine Selektion für ein bestimmtes Merkmal vornimmt. Bei der Berechtigungsprüfung in DP werden nur die in der Selektionsbedingung angegebenen Objekte geprüft.

Während dieser Berechtigungsprüfungen für Objekte wird die Aktivität „Anzeigen“ (03) verwendet. Für die o.g. Objekte (in DP - Produkt und Lokation, in SNP - Produkt, Lokation, Lokationsprodukt, Ressource und Transportbeziehung) führt das System im DP- oder SNP-Selektionsbereich eine Berechtigungsprüfung für die Einträge der Trefferliste durch. Wenn der Benutzer nicht wenigsten über die Anzeigeberechtigung für ein Objekt verfügt, erscheint dieses Objekt nicht in der Trefferliste.

Laden von Daten in der interaktiven Planung

Wenn Sie dann in der Praxis ein oder mehr Objekte laden, werden die zulässigen Aktivitäten geprüft. Befinden Sie sich im Änderungsmodus, wird für sämtliche Berechtigungsobjekte die Aktivität „Ausführen“ (16) verwendet. Ist keine Änderungsberechtigung vorhanden, erfolgen die entsprechenden weiteren Prüfungen mit der Aktivität „Anzeigen“ (3). Die Transaktion schaltet in den Anzeigemodus um, wenn die Daten nur angezeigt werden dürfen. Liegt keine Berechtigung zur Anzeige der Daten vor, erscheint eine entsprechende Fehlermeldung. Es werden keine Daten angezeigt.

Hintergrundverarbeitung

Wenn das System Berechtigungsprüfungen in Hintergrundjobs durchführt, prüft es die Berechtigungen des Benutzers, der den Job angelegt hat. Wenn Sie den Job einem anderen Benutzer zuordnen möchten, können Sie die Methode SET_USER des BAdIs /SAPAPO/SDP_BATCH verwenden.

Wenn Sie das BW-Berechtigungskonzept aktiviert haben, prüft das System alle selektierten Merkmalswertekombinationen, bevor es einen anderen Prozess startet. Wenn der Benutzer für einen Merkmalswert keine Berechtigung hat, stoppt das System den gesamten Job und hält die entsprechenden Meldungen im Protokoll fest. Ob Sie (oder der im BAdI definierte Hintergrundjobbenutzer) über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, können Sie beim Anlegen des Planungsjobs prüfen, indem Sie das Symbol mit Quick-Info Berechtigung für Merkmalswerte prüfen wählen.