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Komponentendokumentation Unified Key Mapping  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Das Unified Key Mapping (UKM) bietet verschiedene Schnittstellen für den Zugriff auf Key Mapping an.

     Die dem UKM-Kern am nächsten gelegene Schnittstelle ist die ABAP-OO-Schnittstelle. Diese bietet den kompletten Funktionsumfang mit höchster Granularität an. 

     RFC-fähige Funktionsbausteine verschalen Teile der ABAP-OO-Schnittstelle und bieten systemübergreifenden Zugriff auf die wichtigsten Methoden an.

     Ein Java-API stellt eine Verschalung der RFC-fähigen Funktionsbausteine dar. Dieses Java-API wird als XI-Content der SAP Basis zur Verfügung gestellt. Um das Aufrufen der Java-API aus xslt-Mappings zu erleichtern, wird eine xslt-Include angeboten, das die Java-Aufrufe enthält.

Nachfolgendes Diagramm veranschaulicht die Verschalungsschichten des UKM:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

     Aufrufe aus demselben System sollten direkt an die ABAP-OO-Schnittstelle gerichtet werden.

     Aufrufe aus Fremdsystemen müssen die RFC-Bausteine verwenden.

     Bei Key-Mapping-Aufrufen aus xslt-Mappings heraus stehen das Java-API sowie die xslt-Includes zur Verfügung.

Funktionsumfang

     UKM bietet eine einfache ABAP-OO-Schnittstelle an, die das Lesen, Schreiben, Löschen, Sichern und Aufräumen von Mappings unterstützt. Zusätzlich gibt es Verschalungen in Form von RFC-fähigen Funktionsbausteinen zum Lesen, Schreiben und Löschen von Mappings.

     XI Interface-Mappings (XSLT-Transformationen) können über ein Java-API auf Mappings des UKM zugreifen. Das Java-API ist als XI-Content in der SAP Basis abgelegt.

     Ein Mapping besteht in den Schnittstellen aus Schlüsselpaaren, die in der Datenbank als gruppiertes Mapping von Objekten abgelegt werden. D. h. es werden mehr als zwei Schlüssel pro Mapping-Gruppe unterstützt.

     Zur Identifizierung eines Schlüssels wird der Core Component Type „Indentifier“ vollständig unterstützt.

     UKM unterstütz transaktionales Verhalten und eine transaktionsabhängige Pufferung.

     Alle Schnittstellen sind massenfähig.

     Das UKM benötigt keine Customizing-Einstellungen.

     Bei mehreren Mapping-Objekten eines Systems kann ein Objekt als Standard ausgezeichnet werden (client default)

     UKM kann mehrere unabhängige Mapping-Ablagen (Instanzen) verwalten, um eine gewollte Trennung zu unterstützen. Es kann z. B. gewünscht sein, dass pro Stammdaten-Objekttyp (Geschäftspartner, Produktstamm) eine eigene Ablage zur Verfügung steht. Eine Mapping-Ablage wird durch einen sog. Mapping-Kontext identifiziert. Jeder Mapping-Kontext hat einen eigenen Satz von Datenbanktabellen. Es werden ca. 1,5 Mio. unterschiedliche  Mapping-Kontexte unterstützt.

 

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