Dokumentation zur KomponenteSAP Transactionware General Merchandise Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

SAP Transactionware General Merchandise (SAP TGM) ist eine flexible, benutzerfreundliche und funktionsreiche POS-Anwendung für Client-Server-Umgebungen. SAP TGM richtet sich an Vollsortimentler und bietet eine POS-Lösung, die im umfangreichen Maße konfiguriert werden kann. Sie können SAP TGM schnell und einfach an Ihre besonderen betriebswirtschaftlichen Bedürfnisse anpassen, ohne dass eine kundenspezifische Entwicklung notwendig ist. Zusätzlich zur POS-Anwendung beinhaltet SAP TGM eine leistungsfähige Anwendung für die Verwaltung Ihrer Filialen. Sie können damit filialinterne Funktionen und Backoffice-Funktionen, wie zum Beispiel Reporting, Zeit- und Anwesenheitsnachverfolgung, Dateipflege, Bargeldverwaltung, Labeldruck und Bestandskontrolle auf Filialebene verwalten.

Integration

SAP TGM ist die Hauptkomponente von SAP POS, zu dem auch SAP Centralized Electronic Funds Transfer (SAP CEFT), SAP Returns Authorization (SAP RA) und SAP Stored Value Program (SAP SVP) gehört. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zu diesen Komponenten.

SAP TGM besteht aus Client-Anwendungen, die auf filialeigenen POS-Systemen ausgeführt werden, um POS-Transaktionen abzuwickeln. Daneben werden Server-Anwendungen in der Backoffice der Filiale ausgeführt, um die Verbindung zur Client-Anwendung sicherzustellen und operative und administrative Anforderungen zu erfüllen. Die in der Zentrale ausgeführten Anwendungen ermöglichen die zentrale Konfiguration des Systems.

Die folgende Grafik zeigt die Bausteine von SAP TGM und wie diese miteinander verbunden sind.

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Bausteine von SAP Transactionware General Merchandise

* Nur für Nordamerika

Funktionsumfang

Die Besonderheiten von SAP TGM sind:

  • Erweiterte Sicherheitsstrategie, um die Einhaltung der Anforderungen des Customer Information Security Program (CISP) zu gewährleisten. Diese Erweiterungen betreffen unter anderem:

    • Verschlüsselung von sensiblen Daten während der Aufbewahrung und Übertragung über ein öffentliches Netzwerk, sowie die Verschlüsselung der Datenbank, TLOG, saf, dcl, CVTLOG und sensiblen Konfigurationsparametern.

    • Erweiterte Kennwortverwaltung

    • Die Maskierung von sensiblen Daten, die auf dem Kassenbon, Protokollen oder Entitäten, wie zum Beispiel dem EJV (Electronic Journal Viewer) und Transnet-Protokolle angezeigt oder gedruckt werden.

    • Audit Trails für alle sensiblen Daten. Dazu gehört insbesondere ein Audit-Mechanismus als Teil des Anmeldeprozesses, um Informationen zum momentan angemeldeten Benutzer zu erfassen und diese Informationen im TLOG zu speichern.

    • Unterstützung der Verschlüsselung im Rahmen von Datenbankmigrationen, bei denen Datenbanktabellen mit sensiblen Informationen migriert werden.

  • Erweiterte Unterstützung für zentralisierte Transaktionsdienste wie zum Beispiel elektronischer Zahlungsverkehr (EFT) und EFT-Support, Guthabenkarten, Abwicklung von Treueprogrammprämien und Einlösung von Punkten und Erzeugung von Kundenprofilen.

  • Erweiterte Preis- und Rabattfunktionen unterstützen komplexe Preis- und Rabattgestaltung. Festgelegte Rabatte werden automatisch am POS gewährt.

  • Verbesserter Zugriff auf Kundeninformationen in Echtzeit ermöglichen es Kassierern, Informationen aus Kundendatenbanken von Drittanbietern umgehend zu erhalten.

  • Verbesserte Bestandsfunktionen und Funktionen bei Mobile-POS-Transaktionen, wie zum Beispiel die vollständige Artikelanfrage und die Unterstützung von Lieferavis. Erweiterte Unterstützung der Peripherie von Mobile POS inklusive der Unterstützung eines drahtlosen Druckers.

  • Unterstützung von bis zu 18-stelligen Global-Trade-Item-Nummern, um die Anforderungen an die Sunrise-2005-Gesetzgebung zu erfüllen.