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Migrationsarbeitsvorrat für Eigenentwicklungen verwendenLocate this document in the navigation structure

Der Migrationsarbeitsvorrat für Eigenentwicklungen zeigt Kundenobjekte an, die sich auf SAP-Objekte beziehen und die in dem SAP-Produkt geändert wurden, in das Sie eine Konvertierung vornehmen wollen. Informationen über diese Änderungen werden in der Vereinfachungsdatenbank bereitgestellt. Für jeden Arbeitsvorratseintrag bietet die Vereinfachungsdatenbank einen SAP-Hinweis mit Informationen über die vorgenommenen Änderungen und über die Schritte, die für das Anpassen Ihrer Eigenentwicklung erforderlich sind.

Voraussetzungen

Sie haben die Vereinfachungsdatenbank und die Analyseergebnisse für Eigenentwicklungen in das Auswertungssystem importiert.

Kontext

Sie wollen die Auswirkungen der Vereinfachungen auf Ihre Eigenentwickung analysieren.

Vorgehensweise

  1. Führen Sie im Auswertungssystem die Transaktion SYCM aus.
    Hinweis

    In SAP NetWeaver 7.5 SP00 steht die Transaktion SYCM nicht zur Verfügung. Führen Sie stattdessen das Programm SYCM_DISPLAY_SIMPLIFICATIONS aus.

    Sie gelangen auf das Dialogfenster Von Vereinfachungen betroffene Objekte anzeigen.

  2. Wählen Sie im Feld SAP-System-Identifikation die Drucktaste F4 für die Auswahl des analysierten SAP-Business-Suite-Systems aus der Wertehilfe.

    Der Extraktionsname, den Sie direkt nach dem Import der Analyseergebnisse für Eigenentwicklungen ausgewählt haben, wird automatisch hinzugefügt.

  3. [Optional:] Legen Sie zusätzliche Auswahlkriterien fest, z.B. das Kundenpaket oder die Kategorie der Vereinfachungselemente.
  4. Wählen Sie F8 für die Anzeige des Migrationsarbeitsvorrats für Eigenentwicklungen für das gewählte SAP-Business-Suite-System.

Ergebnisse

Sie gelangen zum Migrationsarbeitsvorrat für Eigenentwicklungen. Er zeigt die Kundenobjekte an, die sich auf die gewählten Vereinfachungselemente beziehen. In dieser Tabelle sind die kundenspezifischen Spalten gelb und die geänderten SAP-Objekte grau hervorgehoben.

Der Arbeitsvorrat zeigt folgende Informationen an:

  • Bearbeitungsstatus: Sie können einen Bearbeitungsstatus (z.B. Offen oder Abgeschlossen) festlegen, der anzeigt, welche Kundenobjekte bereits bearbeitet wurden und welche nicht.
  • Kundenobjekttyp / SAP-Objekttyp: Kurzform des Objekttyps, z.B. CLAS für ABAP-Klassen, TABL für Datenbanktabellen usw.
  • Kundenobjektname / SAP-Objektname: Name des Entwicklungsobjekts, das vom Kunden verwendet bzw. von SAP ausgeliefert wird
  • Kundensubtyp /SAP-Subtyp: Kurzform des Subobjektyps, z.B. Methoden einer ABAP-Klasse, die vom Kunden verwendet bzw. von SAP ausgeliefert wird.
  • Kunden-Subname/SAP-Subname: Name des Subobjekts des Kundenobjekts, das vom Kunden verwendet bzw. von SAP ausgeliefert wird
  • Kundenpaket: Name des ABAP-Pakets im Kundensystem, in dem das entsprechende Kundenobjekt liegt
  • Abhängigkeitskategorie: beschreibt die Beziehung zwischen Kundenobjekt und SAP-Objekt.

    Folgende Kategorien sind möglich:

    • Referenz: Kundenobjekt, welches das SAP-Objekt verwendet
    • Erweiterung: Kundenobjekt, welches das SAP-Objekt erweitert
    • Modifikation: SAP-Objekt, das modifiziert wird
      Hinweis Das Kundenobjekt wird in diesem Fall nicht angegeben. Die Spalten bleiben also leer.
  • Anwendungskomponente: Name der Anwendungskomponente, welcher das SAP-Objekt zugeordnet ist
    Hinweis Wenn Sie für ein SAP-Objekt Support benötigen, geben Sie in der Meldung auch den Namen dieser Anwendungskomponente an.
  • Vereinfachungskategorie: Stellt die Kategorie des Vereinfachungselements dar

    Folgende Kategorien sind verfügbar:

    • Verwendung der Funktionalität wird nicht mehr unterstützt: Verwendungen dieses SAP-Objekts müssen aus dem benutzerdefinierten Quelltext entfernt werden.
    • Verwendung der Funktionalität wird nicht mehr empfohlen: SAP empfiehlt Ihnen, Verwendungen dieses SAP-Objekts aus dem benutzerdefinierten Quelltext zu entfernen.
    • Syntaktisch inkompatible Änderung: Der Quelltext muss, wie im zugehörigen SAP-Hinweis beschrieben, angepasst werden.
    • Semantisch inkompatible Änderung: Der Quelltext muss, wie im zugehörigen SAP-Hinweis beschrieben, an die neue Semantik angepasst werden.
    • Änderung mit Performance-Auswirkung: Verwendungen dieses SAP-Objekts könnten Auswirkungen auf Ihren benutzerdefinierten Quelltext haben.
  • SAP-Hinweisnummer: Nummer des SAP-Hinweises, der Änderungen an den Funktionen oder Geschäftsprozessen des SAP-Produkts beschreibt, für das die Konvertierung erfolgen soll.
  • SAP-Hinweistitel: Titel des genannten SAP-Hinweises
    Hinweis
    Sie haben zwei Optionen für die Anzeige des Inhalts und der Anleitungen des SAP-Hinweises:
    • Doppelklicken Sie auf die SAP-Hinweisnummer, um Ihren Standard-Web-Browser zu öffnen.
    • Doppelklicken Sie auf den SAP-Hinweistitel, um die Transaktion SNOTE im SAP GUI zu öffnen.
  • Ausführungen: Gibt an, wie oft das Kundenobjekt im Produktivsystem ausgeführt wird.
    Hinweis

    Wenn die Daten noch nicht abgerufen wurden, wird hier angegeben, dass der Wert nicht verfügbar ist.

  • Bearbeiter: Name des Benutzers, der den Bearbeitungsstatus für das Kundenobjekt festgelegt hat.
  • Kommentare: Zusätzliche vom Bearbeiter erfasste Informationen