
Um Ihre Service-Implementierung im Backend-System verfügbar zu machen, müssen Sie zunächst deren Objekte im jeweiligen Backend-System generieren. Die SIW kann in einem beliebigen System Ihrer Wahl Code generieren (über Adapter). Später müssen Sie lediglich die generierten Objekte in Ihre Test- und Produktivsysteme transportieren. Dazu können Sie entweder die Service Implementation Workbench (Transaktion SIW) oder den SIW-Monitor (Transaktion SIW_MONITOR) verwenden. Mit beiden Transaktionen können Sie ein einzelnes Objekt, mehrere Objekte oder das gesamte Projekt generieren. Im SIW-Monitor können Sie die Generierung von Projekten auch automatisieren, wenn diese auf derselben Konfiguration basieren. Integrieren Sie den Report hierzu in Ihre Hintergrundverarbeitung.
Informationen zur Generierung von Objekten oder Projekten, die im Backend-System bereits vorhanden sind, finden Sie unter Objekte neu generieren.
Sie müssen die Projektkontextdaten für Ihr Projekt vervollständigt haben. Sie müssen sie über die Drucktaste Kontext übernehmen bestätigt haben.
Wenn Sie die Generierung über den SIW-Monitor starten möchten, benötigen Sie die Berechtigung zum Ausführen des Reports. Deshalb müssen Sie der Rolle SI Developer zugeordnet sein (siehe Voraussetzungen in Service Implementation Workbench (BC-ESI-SIW)).
Um Ihre Service-Implementierung direkt in der Service Implementation Workbench (SIW) zu generieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
Starten Sie die Service Implementation Workbench.
Öffnen Sie das Projekt, das Sie generieren möchten (siehe Projekte öffnen) und doppelklicken Sie auf den Knoten Implementierung des Projekts.
Die Projektkontextdaten des Projekts werden angezeigt.
Navigieren Sie zur Registerkarte Objekte, um die Objektvorschau anzuzeigen. In dieser Vorschau können Sie sehen, welche Objekte die SIW generieren wird und wie sie nach der Generierung aussehen. Angezeigt werden der Objektstatus, Informationen darüber, ob das Objekt für mehr als ein Projekt verwendet wird, die Objekt-ID, der zugehörige Objektname, die Originalsprache und der Objekttyp.
Wählen Sie den Änderungsmodus.
Wählen Sie die Drucktaste Generieren. Alle Objekte der Service-Implementierung werden im Backend-System generiert. Wenn für einzelne Objekte Unit-Tests zur Verfügung stehen, werden sie ausgeführt.
Um eines oder mehrere Objekte separat zu generieren, navigieren Sie in der Objektvorschau zu diesen Objekten. Markieren Sie ein Objekt oder mehrere Objekte. Wählen Sie Objekt generieren aus dem Kontextmenü.
Um das Coding der generierten Objekte zu prüfen, wählen Sie die Drucktaste Syntax prüfen, die unter dem Gruppenrahmen Objektvorschau angezeigt wird. Wenn keine Fehler auftreten, schließt das System die Generierung ab und ändert den Projektstatus in aktiv (grüne Ampel).
Der Projektstatus ist aktiv, wenn das Projekt die folgenden Kriterien erfüllt:
Das Ergebnis der Syntaxprüfung für alle generierten Objekte ist fehlerfrei.
Die Objektvorschauen wurden erfolgreich generiert. Sie entsprechen den generierten Objekten, d. h., sie haben den Objektstatus Up To Date.
Die Ergebnisse der Unit-Tests sind OK.
Um Ihre Service-Implementierung im SIW-Monitor zu generieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
Starten Sie den SIW-Monitor.
Geben Sie die Selektionskriterien für Ihr Projekt ein (z. B. die Projekt-ID) und wählen Sie Ausführen. Das System zeigt alle Projekte, die die Kriterien erfüllen, in einer Liste an.
Wenn Sie die verfügbaren Unit-Tests ausführen möchten, markieren Sie das Ankreuzfeld Mit Unit-Test.
Wählen Sie Generieren. Ein Dialogfenster, in dem Sie den Generierungsumfang angeben können, die Systemreaktionen bei Sprachenkonflikten (nur bei Neugenerierung relevant) und Transportoptionen werden angezeigt.
Legen Sie den Generierungsumfang fest. Mögliche Angaben sind Komplettes Projekt, Markierte Objekte, oder nur die Objekte, die nicht auf dem aktuellen Stand sind.
Geben Sie die Transportoptionen an, also entweder Immer Transport abfragen oder Vorhand.Transp.verw.. Wenn Sie die Option Vorhand.Transp.verw. verwenden, müssen Sie auch den Transportauftrag angeben. Wenn Sie Repository-Objekte oder Customizing-Objekte in ein SAP-System oder zwischen verschiedenen SAP-Systemen transportieren möchten, müssen Sie auch einen Alternativen Transportauftrag angeben.
Legen Sie fest, wie sich das System bei Transportkonflikten verhalten soll. Wählen Sie entweder Generierung bei Transportkonflikt stoppen oder Vorhandenen Transport für Generierung verwenden. Zusätzlich zu den genannten Optionen können Sie das Ankreuzfeld Vor Generierung auf Transportkonflikte prüfen aktivieren.
Wählen Sie Generieren. Ein Protokoll wird angezeigt. Wenn dieses Protokoll fehlerfrei ist, wählen Sie Ausführen. Anschließend wird die Service-Implementierung im Backend-System generiert. Der Projekstatus wird in Aktiv geändert.
Um die Generierung Ihrer Service-Implementierung zu automatisieren, können Sie den Report SIW-Monitor als Hintergrundjob in Ihre Hintergrundverarbeitung integrieren.
Die Service-Implementierung wird im Backend-System generiert. Nach der Generierung sollten Sie die Objekte im ToDo-Browser überprüfen (siehe Coding vervollständigen (ToDo-Browser)) und das Coding bei Bedarf vervollständigen und aktivieren.
Um die Service-Implementierung zu testen, wählen Sie Springen zu Proxy und verwenden Sie die Testfunktion der Transaktion SPROXY.