
Mit dieser Funktion werden dem Regelwerk Umsetzvorschriften, die sich auf Felder beziehen, zugewiesen.
Strukturbeziehungen und Feldbeziehungen müssen aufgebaut sein.
Für gleich geartete Felder, die jedoch unterschiedliche Namen tragen, greifen feldbezogene Umsetzvorschriften nicht. Folglich müssen Sie selbst für die Datenintegrität, d.h. die identische Datenverarbeitung, sorgen. Besser wäre es in dem Fall Umschlüsselungsregeln zu verwenden
Wenn Sie für ein SAP Feld diese Funktion wählen, bleibt es initial; d.h. für numerische Felder wird im SAP System die Zahl 0, für Character-Felder werden Leerfelder gesetzt. Dies ist die Defaultregel in LSMW.
Auch das System vergibt Initialwerte, und zwar für all die SAP Felder, die in LSMW nicht verarbeitet werden.
Wenn Sie diese Funktion wählen, erfolgt eine 1:1-Übertragung vom Feld des Fremdsystems in das des SAP Systems.
Wenn Sie für ein SAP Feld, dem bereits ein Quellfeld zugewiesen ist, keine Umsetzvorschrift angeben, wird automatisch ein MOVE durchgeführt, da dies die voreingestellte Verarbeitungsart ist.
Für gepackte Felder und Datumsfelder ist eine spezielle Verarbeitung notwendig. Diese wird generiert, wenn Sie die Regel MOVE zuweisen. Wenn Sie jedoch in den Editor verzweigen oder eine Umschlüsselung zuweisen, müssen Sie selbst für eine korrekte Umsetzung sorgen.
MOVE - nur wenn Quellfeld nicht initial
Wenn Sie diese Funktion wählen, erfolgt eine 1:1-Übertragung vom LS-Feld in das SAP Feld für alle LS-Felder, die nicht initial sind. Initiale LS-Felder werden übersprungen. Für Batch-Input-Programme, die mit dem No-Data-Zeichen arbeiten, ist somit sichergestellt, dass dieses Zeichen bei MOVE nicht durch den Initialwert überschrieben wird.
Wenn Sie diese Funktion wählen, wird dem Zielfeld im SAP System ein Festwert, d.h. eine Variable, mit dem Namen FV_ <Festwertname> zugewiesen. Existiert zum Namen des SAP Zielfeldes kein Festwert, so haben Sie die Möglichkeit, aus der Liste der bestehenden Festwerte einen anders lautenden auszuwählen oder einen neuen Festwert anlegen zu lassen.
Im Migrationscustomizing wird dem Festwert ein konkreter Wert zugewiesen.
Wenn Sie diese Funktion wählen, können Sie dem Zielfeld im SAP System sofort einen konkreten Wert zuweisen.
Mit dieser Funktion verzweigen Sie in den ABAP-Editor. Dort können Sie generiertes ABAP-Coding nachbearbeiten oder eigenes Coding hinterlegen. Des weiteren können Sie das Coding auf syntaktische Richtigkeit prüfen lassen.
Umschlüsselung (wiederverwendbar):
Voreingestellt ist die 1:1 Umschlüsselung via Umschlüsselungstabelle. In diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, Ziel- und Quellwerte einzutragen und abzugleichen.
Aus der Wertetabelle werden nur die Werte benutzt, bei denen im OK-Feld ein Kennzeichen gesetzt ist.
Eigene Routine (wiederverwendbar):
Sie können eine eigne Routine schreiben und im Regelwerk hinterlegen. Diese Routine kann auch für alle anderen Objekte des Projekts verwendet werden.
Präfix:
Sie können ein beliebiges Präfix bestimmen, das den umgesetzten Daten voran gestellt wird.
Suffix:
Sie können ein beliebiges Suffix bestimmen, mit dem die umgesetzten Daten enden sollen.
Konkatenierung:
Sie haben die Möglichkeit, zwei oder mehrere Felder nach der Datenumsetzung zusammen zu führen.
Linksbündig übertragen:
Überträgt den Inhalt des Quellfeldes linksbündig.
Einige Felder werden durch das System vorbelegt. Diese Felder werden als "technische Felder" bezeichnet und mit Regeltyp "Default-Belegung" gekennzeichnet. Die Regeln zu diesen Feldern werden zunächst im Fieldmapping nicht angezeigt, können aber über eingeblendet werden. Änderungen an der Default-Belegung können den Ablauf der Datenumsetzung u.U. gravierend beeinträchtigen. Wenn Sie die Default-Belegung eines Feldes (versehentlich) geändert haben, so können Sie diese wiederherstellen, indem Sie wählen.
Alle der oben genannten, feldbezogenen Regeln erhalten Sie in einem Dialogfenster aufgeführt:
Wählen Sie in der Liste der Arbeitsschritt Fieldmapping und Regelwerk pflegen.
Positionieren Sie den Cursor auf einem Feld, dem Sie eine feldbezogene Regel zuordnen möchten.
Wählen Sie Regel einfügen. Sie erhalten ein Dialogfenster.
Wählen Sie die entsprechende Regel aus.
Setzen Sie ein Kennzeichen.
Wählen Sie Weiter.
Alternativ können Sie die meisten der aufgeführten Regeln auch direkt per Knopfdruck zuweisen.