
Beim Mapping von Feldern (einfache Datentypen) müssen Sie jedes Feld einem globalen Datentyp (GDT) oder einem Core-Datentyp (CDT) zuordnen. Bei GDTs können Sie den GDT-Finder dazu verwenden, ein vorhandenes Mapping oder einen GDT zu finden. Gehen Sie folgendermaßen vor:
Starten Sie die Transaktion SIW und navigieren Sie im Projektbaum zu Ihrem Projekt.
Expandieren Sie den Mapping-Knoten des Projekts und navigieren Sie zu einem Feld (einfacher Typ). Wechseln Sie in den Bearbeitungsmodus und doppelklicken Sie den Namen. Das System zeigt dann das Detailbild und den Gruppenrahmen GDT-Finder unten im Bild an.
Wählen Sie die Registerkarte Vorhand. Mapping des Gruppenrahmens GDT-Finder und überprüfen Sie, ob der GDT-Finder einen Datentyp vorschlägt. Das ist dann der Fall, wenn der Merkmalswert innerhalb eines anderen Projekts (Enterprise-Service-Implementierung) desselben lokalen Namensraums bereits einem globalen Datentyp zugeordnet wurde.
Wenn der GDT-Finder einen globalen Datentyp vorschlägt, prüfen Sie, ob er passt.
Wenn ja, doppelklicken Sie auf den Datentyp und wählen Sie Sichern. Sie haben damit das Mapping dieses Datentyps abgeschlossen. Wiederholen Sie diese Vorgehensweise für das nächste Feld.
Wenn der Datentyp nicht passt oder der GDT-Finder keinen globalen Datentyp vorschlägt, fahren Sie folgendermaßen fort.
Wählen Sie die Registerkarte GDT lokal. Überprüfen Sie, ob der GDT-Finder für Ihren lokalen Namensraum einen globalen Datentyp vorschlägt, und stellen Sie fest, ob er passt.
Wenn ja, doppelklicken Sie auf den vorgeschlagenen globalen Datentyp und wählen Sie Sichern. Sie haben damit das Mapping dieses Datentyps abgeschlossen. Wiederholen Sie diese Vorgehensweise für das nächste Feld.
Wenn der Datentyp nicht passt oder der GDT-Finder keinen Datentyp vorschlägt, gehen Sie folgendermaßen vor.
Um einen Merkmalswert mit einem globalen Datentyp abzubilden, muss der dieser Datentyp Teil Ihres lokalen Namensraums sein. Wenn der jeweilige globale Datentyp sich nicht in Ihrem lokalen Namensraum befindet, müssen Sie ihn folgendermaßen aus dem ES Repository in Ihren lokalen Namensraum kopieren:
Wählen Sie auf der Symbolleiste Springen zu ES Repository, geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein und melden Sie sich am ES-Repository-System an. Sie befinden sich auf der Registerkarte Designobjekte. Öffnen Sie den Ordner Softwarekomponente und den Unterordner Software-Komponentenversion, der Ihren lokalen GDT-Namensraum enthält. Gehen Sie zu Ihrem Namensraum und expandieren Sie seine Struktur. Öffnen Sie den Knoten Datentypen.
Öffnen Sie den Ordner Softwarekomponente (z. B. SAPGLOBAL), den entsprechenden Unterordner Software-Komponentenversion und den globalen Namensraum (z. B. http://sap.com/xi/SAPGlobal/GDT). Öffnen Sie den Ordner Datentypen. Kopieren Sie den relevanten GDT in Ihren lokalen Namensraum. Wählen Sie die Kopieroption Original als Referenz speichern und die Drucktaste Kopieren.
Wenn Ihr lokaler GDT-Namensraum im ES-Repository noch nicht vorhanden ist, legen Sie ihn folgendermaßen unter dem entsprechenden Unterordner Software-Komponentenversion im ES Repository an:
Gehen Sie zum ES Repository und wählen Sie die Registerkarte Änderungslisten. Wählen Sie Angelegt am als Sortierkriterium. Das System zeigt den kopierten einfachen Datentyp an. Um ihn für den GDT-Finder in der Transaktion SIW verfügbar zu machen, wählen Sie im Kontextmenü des Objekts Aktivieren.
Gehen Sie zurück zur Registerkarte GDT lokal in der Transaktion SIW und wählen Sie die Drucktaste GDTs aus ES Repository zurückladen, um ihn für die Erstellung von Enterprise-Services sichtbar und verfügbar zu machen.
Sie haben einen geeigneten globalen Datentyp für die einzelnen Felder ausgewählt und bei Bedarf globale Datentypen innerhalb der SIW bereitgestellt, wenn der GDT-Finder nichts vorgeschlagen hat.
Weitere Informationen über das Mapping finden Sie unter Signaturen vervollständigen (Mapping).