
Um Enterprise-Services zu generieren und zu implementieren, müssen Sie zuerst ein Projekt anlegen.
Bevor Sie mit dem Anlegen eines Projekts beginnen, müssen Sie Folgendes sicherstellen:
Sie haben die Berechtigung, Projekte anzulegen.
Sie haben die Berechtigung für das Enterprise Services Repository (ES Repository).
Sie haben die entsprechenden Customizing-Einstellungen in der Transaktion Service Implementation Workbench (Transaktionscode SIW) unter und vorgenommen.
Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu den Customizing-Aktivitäten in Ihrem System.
Das Service-Interface und die Service-Operation müssen im ES Repository vorhanden sein.
Sie haben den Proxy generiert.
Sie haben die Proxy-Klasse aktiviert.
Sie müssen in dem System arbeiten, in dem sich die Service Implementation Workbench (SIW) befindet. Gehen Sie folgendermaßen vor:
Wählen Sie vom Bild SAP Easy Access aus die Transaktion Service Implementation Workbench (Transaktionscode SIW). Das System startet die Service Implementation Workbench.
Wählen Sie Projekt anlegen.
Geben Sie eine Projekt-ID ein, die aus maximal 40 Zeichen besteht.
Wählen Sie die Konfigurations-ID der proxy-basierten Konfiguration, die Sie als Basis für die Service-Generierung verwenden möchten. Dazu müssen Sie diese Konfigurations-ID in der Customizing-Aktivität Konfiguration definieren zugeordnet haben.
Wählen Sie Projekt anlegen.
Nachdem Sie die Konfigurations-ID ausgewählt haben, wird das System vom Eingabefeld zum Anzeigefeld. Um die Konfiguration zu ändern, müssen Sie ein neues Projekt anlegen.
Ein Dialogfenster wird angezeigt, das den Erstellungstyp Proxy-basiert und weitere Eingabefelder enthält, in denen Sie Angaben machen müssen.
Geben Sie das Service-Interface an. Dafür stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
Nach Service-Interface-Name
Wenn Sie das Service-Interface über den Service-Interface-Namen angeben, wählen Sie den entsprechenden Auswahlknopf. Geben Sie dann die folgenden Werte ein bzw. wählen Sie sie aus:
die Software-Komponente
die Software-Komponentenversion
den Namensraum (ES-Repository)
den Service-Interface-Namen
Wenn Sie das ES Repository verwenden, müssen Sie Softwarekomponente, Software-Komponentenversion, Namensraum und Service-Interface wie im ES Repository spezifiziert angeben.
Alternativ können Sie die Softwarekomponente direkt in der Transaktion SIW angeben und den Namensraum, das Service-Interface und die Service-Operation aus dem ES Repository kopieren. Klicken Sie dazu in einem der Felder und wählen Sie F4.
Nach Proxy-Name
Wenn Sie das Service-Interface über den Proxy-Namen angeben, wählen Sie den entsprechenden Auswahlknopf. Geben Sie dann die folgenden Werte ein bzw. wählen Sie sie aus:
den Namensraum (ES-Repository)
die Richtung (Eingang/Ausgang)
den Proxy-Namen
Geben Sie die Service-Operation an. Geben Sie hierzu den Namen einer Service-Operation ein oder wählen Sie einen Namen aus. Wählen Sie dann die Kardinalität der Operation aus ( Mass/Single). Damit legen Sie fest, ob Ihr Service eine oder mehrere Instanzen des jeweiligen Business-Objekts verarbeitet.
Wählen Sie Projekt anlegen und Sichern. Im Hintergrund überträgt das System dann die Daten aus den verbleibenden Eingabefeldern.
Sie haben Ihr proxy-basiertes Projekt angelegt. Jetzt müssen Sie Ihre Service-Implementierung angeben, indem Sie die Projektkontextdaten vervollständigen. Weitere Informationen finden Sie unter Projektkontextdaten vervollständigen.
Weitere Informationen über den allgemeinen Ablauf finden Sie unter Service-Erstellung und -Implementierung (proxy-basiert).