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VorgehensweisenTransformations-Programm anlegen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

In einem Transformations-Programm implementieren Sie die Regeln für die Transformation mittels der Sprachen XSLT (und ihren Zusatzanweisungen) sowie der Simple Transfomation.

Transformations-Programme sind - anlog zu ABAP-Programmen - Repository-Objekte und werden Paketen zugeordnet. Alle Änderungen und Transporte werden über den Transport Organizer verwaltet.

Vorgehensweise

Um ein Transformations-Programm anzulegen, gehen Sie wie folgt vor:

1.       Starten Sie den Object Navigator (SE80) und wählen Sie im Repository Browser das Paket aus.

2.       Wählen Sie Anlegen Weitere Transformation aus dem Kontextmenü (rechte Maustaste).

Das Dialogfenster Transformations-Programm anlegen wird angezeigt.

3.       Geben Sie einen Namen und eine Kurzbeschreibung für das neue Transformations-Programm an.

4.       Entscheiden Sie, ob Sie eine XSLT-Transformation oder eine Simple Transformation anlegen wollen.

5.       Bestätigen Sie mit Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.

Ergebnis

Das Transformations-Programm wurde als Repository-Objekt angelegt und in die Baumanzeige der Objektliste unter Transformationen aufgenommen.

<xsl:transform version="1.0"

  xmlns:xsl="http://www.w3.org/1999/XSL/Transform"

  xmlns:sap="http://www.sap.com/sapxsl"

>

<xsl:strip-space elements="*"/>

 

<xsl:template match="/">

</xsl:template>

 

</xsl:transform>

 

 

Standardquelltext und Programm-Struktur: XSLT-Transformation

Generierte Zeile

Bedeutung

<xsl:transform version="1.0"

gibt die XSL-Version an.
Jedes XSLT-Programm muß die Version 1.0 unterstützen.

xmlns:xsl="http://www.w3.org/1999/XSL/Transform"

deklariert den Namensraum für den XSL-Standard.
Jedes valide XSLT-Programm muß diesen Standard unterstützen.

xmlns:sap="http://www.sap.com/sapxsl"

deklariert die SAP-Namensraumerweiterung, die für ABAP-Aufrufe benötigt wird. 

<xsl:strip-space elements="*"/>

bewirkt, daß "Whitespaces" (Leerzeichen, Tabulator, Return, ..) in allen Elementen des Dokumentenbaumes zur Laufzeit zwecks besserer Performance nicht berücksichtigt werden.
Bei dieser Zeile handelt es sich um einen Vorschlag, der insbesondere bei der Repräsentation von Datenstrukturen sinnvoll ist.

an dieser Position fügen Sie Ihren Quelltext mit globalen Elementen (z.B. Parametern) ein.

 

<xsl:template match="/">

definiert den Beginn des XSL-Templates und assoziiert das Template mit der Wurzel ("root") des XML-Dokuments.

an dieser Position definieren ein oder mehrere Templates mit den jeweiligen Transformationsregeln.

 

</xsl:template>

definiert das Ende des XSL-Templates.

</xsl:transform>

definiert das Ende des XSLT-Programms.

 

 

<?sap.transform simple?>

<tt:transform xmlns:tt="http://www.sap.com/transformation-templates">

 

<tt:root name="ROOT"/>

 

<tt:template>

</tt:template>

 

</tt:transform>

 

 

Standardquelltext und Programm-Struktur: Simple Transformation

Generierte Zeile

Bedeutung

<?sap.transform simple?>

wird beim Prüfen/Aktivieren generiert, dient der Erkennung des Quelltext-Typs.

<tt:transform xmlns:tt="http://www.sap.com/transformation-templates">

Top-Level-Element für eine Simple Transformation, mit Namensraum-Deklaration.

<tt:root name="ROOT"/>

Deklarieren eines ABAP-Wurzelknotens, der Name „ROOT“ ist nur ein Beispiel. Beliebig viele Wurzelknoten (mindestens jedoch einer) können hier deklariert werden.

<tt:template>

 

Definition der Transformation

</tt:template>

 

Beliebig viele weitere (benannte) Templates können zu Zwecken der Modularisierung hier definiert werden.

</tt:transform>

 

In beiden Fällen stellt dieser Standardquelltext einen Ausgangspunkt für Ihre eigene Implementierung der Transformationsregeln.

 

Siehe auch:

SAP XSLT Prozessor - Referenz

Transformation testen

 

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