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Die Implementierung des Web Services Reliable Messaging sieht vor, dass Nachrichten mit Hilfe von logischen Sequenzen (oder auch SOAP-Sequenzen) vom Nutzer eines Services zum Anbieter übertragen werden. Eine logische Sequenz wird mit Hilfe einer technischen Sequenz implementiert. Diese basiert auf dem WS-RM-Protokoll, enthält eine oder mehrere Messages und eine Queue.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Sequenzen erhalten eine eindeutige Identifikation. Nachrichten innerhalb einer Sequenz werden fortlaufend durchnummeriert. Der WSRM-Sequenz-Header in der SOAP-Nachricht identifiziert jeweils die Sequenz, zu der eine Nachricht gehört.

Die WS-Reliable-Messaging-Implementierungen auf Sender- und Empfängerseite stellen sicher, dass Nachrichten sicher übertragen werden. Voraussetzung dafür ist, dass eintreffende Nachrichten vom Empfänger quittiert werden. Dazu definiert die Spezifikation das Format für ein Acknowledgement, das der Empfänger dem Sender zur Bestätigung zusendet. Der Sender wartet auf die Bestätigung und sendet die Nachricht gegegebenenfalls so lange noch einmal, bis er die Bestätgung erhält.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Zur Vermeidung unnötiger Netzwerkkommunikation muss der Empfänger den Empfang nicht jeder Nachricht einzeln quittieren, sondern kann in einem Acknowledgement ganze (nicht zwingend zusammenhängende) Bereiche quittieren - also zum Beispiel zurückmelden, dass die Nachrichten 1,3 und 5 korrekt eingegangen sind.

Da Nachricht 2 und 4 nicht bestätigt wurden, werden sie erneut gesendet. Die Sequenz wird erst dann beendet, wenn der erfolgreiche Eingang auch dieser Nachrichten zurückgemeldet wurde.

Fehler bei der Übertragung einer Sequenz können sich auf die Sequenz oder auf die Nachricht beziehen. Wird eine Sequenz angelegt, wird zunächst ein Remote Message Call durchgeführt. Dieser verwendet die gleichen Konfigurationseinstellungen wie die erste Nachricht, die über die Sequenz versandt wird. Wird der Message Call mit einem Fehler abgebrochen (z.B. Login nicht möglich oder Konfiguration fehlt auf Provider-Seite) kann die Fehlerursache angezeigt werden. Wurde die Fehlerursache behoben (z.B. indem korrekt konfiguriert wurde), kann die Sequenz mit Hilfe des Sequenz-Monitors erneut gestartet werden. Handelt es sich um einen Fehler, den eine Message betrifft, kann die Fehlerursache ebenfalls im Sequenz-Monitor angezeigt werden. Die Nachrichtenschlüssel, der Nachrichten-Status und der Name des Benutzers, der für die Übertragung der Nachricht verwendet wurde, werden zur Anzeige gebracht.

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Analyse einer Sequenz.

 

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