Anbindung Vorsysteme an den Source Data Layer
(SDL)
Der Business Content zur Anbindung von Vorsystemen an den Source Data Layer (SDL) schafft die Grundlagen, um den Bank Analyzer mit Daten aus operativen SAP-Systemen unter Zuhilfenahme von SAP NetWeaver Business Intelligence (BI) zu befüllen.
Wie Sie den Business Content konkret verwenden, hängt stark vom Customizing des Bank Analyzers ab. Die Fortschreibungsregeln zur Befüllung der ODS-Objekte richten sich nach dem Business Content des Bank Analyzers, vor allem was das Mapping auf Attributwerte betrifft.
Es gibt derzeit keine Möglichkeit die Daten direkt aus den ODS-Objekten in den SDL zu laden. Sie müssen die entsprechenden Programme daher im Rahmen einer Kundenimplementierung selbst entwickeln.
Der Business Content enthält ODS-Objekte, die von ihrem Aufbau her den Strukturen des BAPIs zur Befüllung des SDL entsprechen, sowie die dazugehörigen Fortschreibungsregeln aus den InfoSources bzw. ODS-Objekten der jeweiligen operativen Systeme.
Der Business Content baut auf den vorhandenen Extraktoren der operativen SAP-Systeme auf. Bisher wurde eine entsprechende Infrastruktur für das Account Management (AM) und Darlehensverwaltung (CML) realisiert.
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1. Laden eines Darlehens aus CML.
Sie extrahieren Darlehensstammdaten und erzeugte Zahlungsströme aus dem CML. Das System schreibt die Darlehensstammdaten in die ODS-Objekte für Grunddaten, Partnerdaten, Kennzahlen, Objekthierarchien, Bewertungen und Credit Exposure fort und verteilt die Zahlungsströme auf die ODS-Objekte für Zahlungsstrom-Kopfdaten und -Positionen.
2. Laden eines Kontokorrentkontos aus AM
Sie extrahieren Konto-, Finanzkonditions- und Kontolinienstammdaten aus dem AM. Das System ermittelt aus den Kontostammdaten die Daten für die ODS-Objekte zu Grunddaten, Partnerdaten und Credit Exposure. Anschließend schreibt das System die Konditionsstammdaten in die ODS-Objekte für Finanzkonditionen fort (Konditionsgruppen, Individualkonditionen, Beträge, Betragspositionen und Zinsreferenzen).